Denkmal  
 

Tag des offenen Denkmals 2006

Sechs Siedlungen der Berliner Moderne



Für sechs Siedlungen der Berliner Moderne hat Berlin gemäß der Nominierungsliste (Tentativliste) der Bundesrepublik Deutschland die Aufnahmen in die Welterbeliste der UNESCO beantragt:

Die Siedlungen zeichnen sich international durch ihre hohe Bedeutung und ihren guten Erhaltungszustand aus. Über den Antrag der Bundesrepublik Deutschland entscheidet das Welterbe-Komitee der UNESCO voraussichtlich im Juli 2007. Auf der Welterbeliste bisher unterrepräsentiert sind das Erbe des 20. Jahrhunderts und der Moderne. Architekten der Berliner Moderne gaben auf höchstem architektonischem Niveau Antwort auf die Wohnungsnot der ärmeren Schichten: Bezahlbare Wohnungen mit Küchen, Bädern und Balkonen entstanden in Häusern ohne Hinterhöfe, dafür mit Licht, Luft und Sonne. Die qualitätsvolle Baukunst, die Wohnungsgrund-risse und die durchgrünten städtebaulichen Figuren wurden internationales Vorbild für viele Reformprojekte im 20. Jahrhundert. Hier wird die Entwicklung von der Gartenstadt zur großstädtischen Stadtlandschaft im Sinne Hans Scharouns abgeschritten.

Gartenstadt Falkenberg
Weiße Stadt
Siedlung Schillerpark
Wohnstadt Carl Legien
Hufeisensiedlung
Großsiedlung Siemensstadt, „Ringsiedlung“