Denkmal  
 
Wohnstadt Carl Legien
Foto: W. Reuss

Tag des offenen Denkmals 2006

Wohnstadt Carl Legien



Die Wohnstadt Carl Legien, benannt nach dem ersten Vorsitzenden des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes, wurde 1929-30 von Bruno Taut und Franz Hillinger als gewerkschaftlich-genossenschaftliche Großsiedlung erbaut. Trotz des großstädtisch-kompakten Charakters vermittelt die geöffnete Bauweise den Eindruck einer aufgelockerten Wohnanlage im Grünen. Die U-förmig gruppierten Wohnblöcke besitzen ausgedehnte, gärtnerisch gestaltete Höfe als Mittelpunkt des Wohnens. Die erhöhten Kopfbauten zur Erich-Weinert-Straße werden von elegant um die Hausecken geführten Balkonen betont. Zahlreiche Folgeeinrichtungen wie Ladenzeilen, Waschhäuser und ein zentrales Heizwerk gehören zur Siedlung. Wohnhäuser und Grünflächen konnten in den vergangenen Jahren von der BauBeCon saniert und restauriert werden. Die ursprünglich farbige Gestaltung auch des Inneren wird derzeit wieder hergestellt.
   
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Erich-Weinert-Straße
10409 Sechs Siedlungen der Berliner Moderne
Stadtplan

Verkehrsanbindung
S-Bhf. Prenzlauer Allee

Veranstalter
Landesdenkmalamt Berlin; Deutsche Stiftung Denkmalschutz
www.stadtentwicklung.berlin.de...

Kontakt:
Tel. 90 27-36 70 (Frau Dr. Wolf)
christine.wolf@
senstadt.verwalt-berlin.de





Samstag

Führung:
14.00 Uhr, Herr Prof. Dr. Haspel (Landeskonservator von Berlin), Treffpunkt: Nord-West-Ecke Erich-Weinert-Straße/Sültstraße
Sonntag

Führung:
12.00, 15.00 Uhr, Frau Kötter, Frau Seifert (Deutsche Stiftung Denkmalschutz), Treffpunkt wie Samstag