Denkmal  
 
Großsiedlung Siemensstadt
Foto: A. Malinowska

Tag des offenen Denkmals 2006

Großsiedlung Siemensstadt, „Ringsiedlung“



Die Großsiedlung Siemensstadt entstand 1929-32 unter Gesamtplanung von Hans Scharoun und Martin Wagner; Leberecht Migge war für die Freiflächengestaltung zuständig. An der Einzelplanung waren Mitglieder der progressiven Architektengruppe „Der Ring“ beteiligt: Otto Bartning, Fred Forbat, Walter Gropius, Hugo Häring und Paul Rudolf Henning. Deshalb spricht man auch von der „Ringsiedlung“. Im Stil des Neuen Bauens schufen sie Kleinstwohnungen mit moderner Ausstattung. An Schiffsarchitektur erinnern die Bauten von Hans Scharoun, der die weiß geputzte Randbebauung mit abgerundeten Bauelementen und Bullaugen versah. Seine Wohnblöcke führen torartig in die Siedlung. Die Großsiedlung Siemensstadt, heute in Besitz der GEHAG, ist eine funktionelle Wohnsiedlung, die den Weg zum internationalen modernen Städtebau weist und so das Modell einer aufgelockerten, gegliederten und durchgrünten Stadt der Nachkriegsjahre vorausnimmt.
   
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Jungfernheideweg, Goebelstraße
13629 Sechs Siedlungen der Berliner Moderne
Stadtplan

Verkehrsanbindung
U-Bhf. Siemensdamm

Veranstalter
Landesdenkmalrat Berlin; Landesdenkmalamt; Bauhaus-Archiv

Kontakt:
Tel. 90 27-36 52 (Dr. Kohlenbach)
bernhard.kohlenbach@
senstadt.verwalt-berlin.de


Veranstaltungsort für Rollstuhlfahrer geeignet 


Samstag

Führung:
14.00 Uhr, Frau Dr. Jaeggi (Bauhaus-Archiv, Landesdenkmalrat Berlin), Treffpunkt: Jungfernheideweg/Mäckeritzstraße
Sonntag

Führung:
11.00 Uhr, Herr Dr. Kohlenbach (Landesdenkmalamt Berlin), Treffpunkt: Jungfernheideweg 1