Denkmal  
 

Tag des offenen Denkmals 2005

Ankündigungen


9. Berliner Archäologentag


Ausgraben, Bewahren und Vermitteln von Kriegszeugnissen

Donnerstag, 10. Nov. 2005
9.00 - 20.00 Uhr
Zitadelle Spandau, Italienische Höfe
(U-Bhf. Zitadelle, Bus X33)
Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich

Programm


9.00 Uhr: Begrüßung
Andrea Theißen, Prof. Dr.Wilfried Menghin, Dr. Michael Meyer

9.30 - 11.30 Uhr: Beiträge
aus Polen, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg

11.30 - 13.00 Uhr: Rundgang
durch die Zitadelle Spandau, Gelegenheit zur Besichtigung der Ausstellungen "Berlin 1945" und "Spandau 1945"

14.00 - 16.00 Uhr: Beiträge
aus Berlin

16.00 - 16.30 Uhr:
Pause

16.30 - 19.00 Uhr: Vorträge
Aktuelle Grabungen in Berlin

Geselliges Beisammensein bis 20.00 Uhr

Veranstalter:

Landesdenkmalamt Berlin; Stadtgeschichtliches Museum Spandau; Archäologische Gesellschaft Berlin und Brandenburg e.V. Kontakt: 90 27-36 80 (Fr. Dr. Wagner)

Schloß Charlottenburg
im Wandel denkmalpflegerischer Auffassungen


Veranstalter:

Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg; Technische Universität Berlin, Institut für Baugeschichte, Architekturtheorie und Denkmalpflege; Landesdenkmalamt Berlin
Kontakt: 03 31-9 69 43 11 (Fr. Dr. Horn), E-Mail: p.colm@spsg.de
Schriftliche Anmeldung auf anzuforderndem Formular bis 5. Okt. bei der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, Fr. Dr. Horn, Postfach 60 14 62, 14414 Potsdam
Teilnahmegebühr: EUR 45 / 10 (Studierende)

www.spsg.de/media/de/tagungsprogramm.pdf (380 KB)
Die dreitägige Veranstaltung mit Vorträgen und Exkursionen thematisiert die Geschichte des Wiederaufbaus von Schloß Charlottenburg im internationalen Kontext. Bei der Wiederherstellung kamen unterschiedliche denkmalpflegerische und gestalterische Prinzipien zur Anwendung. Die Kriegsverluste wurden zuweilen zu einer stilistischen "Bereinigung" genutzt, der insbesondere die Bauteile und Ausstattungsgegenstände des 19. Jahrhunderts zu Gunsten früherer Stilepochen zum Opfer fielen. Im Vergleich mit ähnlichen Schlossanlagen und deren Wiederaufbaugeschichte will die Tagung Anlass zu einer Methodendebatte bieten. Die Hintergründe für damalige Entscheidungen sollen offen gelegt und eine Bewertung aus heutiger Sicht angestrebt werden. Welche Phasen und Beiträge stellen eine erhaltenswerte Zeit- und Bedeutungsschicht dar? Welche dürfen revidiert oder weiterentwickelt werden? Die Tagung zeigt Probleme und Perspektiven im Umgang mit dem Erbe der Nachkriegszeit auf.

13. bis 15. Okt. 2005
TU-Architekturgebäude am Ernst-Reuter-Platz, Straße des 17. Juni 152, Hörsaal A 151

Kolloquium zur Bauforschung und Denkmalpflege: Die Stadt, das Museum und die Denkmalpflege


Veranstalter:

Technische Universität Berlin, Schinkel-Zentrum für Architektur, Stadtforschung und Denkmalpflege; Landesdenkmalamt Berlin
Kontakt: 3 14-7 96 94 / -7 96 95 (Schinkel-Zentrum), E-Mail: schinkelzentrum@tu-berlin.de
www.schinkelzentrum.tu-berlin.de

Denkmale und Museen sind kulturelle und ökonomische Standortfaktoren. Die meisten Berliner Museen sind in denkmalgeschützten Bauten untergebracht, sodass die Modernisierung der Museumstechnik und Veränderungen der Ausstellungen Beeinträchtigungen für die Denkmale bedeuten können. Die Vortragsreihe zieht eine erste Zwischenbilanz, da erste Ergebnisse bereits erzielt wurden, andere Museen sich noch im Planungsprozess befinden.

Wintersemester 2005/2006, montags 20.00 - 22.00 Uhr, Ort: wechselnd
TU-Architekturgebäude am Ernst-Reuter-Platz, Straße des 17. Juni 152, Hörsaal A 053

Auftakt 31. Okt. 2005:

Die Stadt und das Museum. Es sprechen: Prof. Dr. Peter-Klaus Schuster, Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin; Prof. Urs Kohlbrenner, Stadtplaner; Heinrich Wefing, Architekturkritiker der FAZ.

Denk!mal: Alte Stadt - Neues Leben


Ausstellung

Viele Innenstädte in Ostdeutschland erstrahlen 15 Jahre nach der Wiedervereinigung im neuen Glanz. Gebäude und Plätze wurden erneuert. In die alten Städte konnte wieder neues Leben einziehen. Dies war nur möglich durch das gemeinsame Engagement von Bürgern, Gemeinden, Ländern und Bund. Bundesbauminister Dr. Manfred Stolpe, der auch für den Aufbau Ost zuständig ist, hat deshalb die Initiative des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz aufgegriffen, die Leistungen der Stadterneuerung - insbesondere des Städtebaulichen Denkmalschutzes - in den neuen Ländern seit 1990 mit einer Ausstellung zu würdigen. Mitveranstalter der Ausstellung "Denk!mal: Alte Stadt - Neues Leben" sind die Bauministerien aller neuen Länder, die kommunalen Spitzenverbände, das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und das Bundespresseamt. Präsentiert wird eine Zwischenbilanz: Was wurde erreicht und was ist noch zu tun?

Die Ausstellung kann ab 1. Okt. 2005 im Lichthof des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, Invalidenstraße 44 in Mitte (U-Bhf. Zinnowitzer Straße) besichtigt werden. Öffnungszeiten bitte erfragen.

Kontakt:
Fr. Michaelis-Winter (Tel. 20 08-61 44),
Fr. Röding (Tel. 20 08-61 45), E-Mail: anja.roeding@bmvbw.bund.de
Hr. Dr. Schneider (Tel. 20 08-64 44)

ZeitSchichten: Erkennen und Erhalten - Denkmalpflege in Deutschland


Veranstalter:

Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland, Dehio-Vereinigung in Kooperation mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

Im Dresdener Residenzschloss präsentiert die Ausstellung ZeitSchichten Denkmale zum Greifen nahe. Besucher können geborgene Ausstattungsstücke bewundern und beobachten, wie Restauratoren an der Wiederherstellung des Grünen Gewölbes arbeiten oder Bauforscher das Alter eines Gebäudes bestimmen. Sie entdecken, wie Denkmale durch die Freilegung ihrer Zeitschichten ihre Besonderheiten und gesellschaftliche Bedeutung offenbaren. Auf 1.800 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentieren sich über 1.000 kostbare Originale - von mittelalterlichen Glasfenstern über barocken Fassadenschmuck bis hin zu Design-Klassikern der 1920er Jahre. Spektakuläre Rauminstallationen zeigen die Verschränkung von Geschichte und Denkmalen - etwa am Beispiel des Brandenburger Tores, das den Auftakt der Schau bildet. Dass Denkmalfragen auch in aktuellen öffentlichen Debatten eine Rolle spielen, wird bei Themen wie der Umnutzung historischer Bauten oder dem Nebeneinander von Alt und Neu deutlich. Begeben Sie sich auf Spurensuche und sehen Sie in Dresden, wie Denkmale Geschichte machen!

30.07.-13.11.05
täglich außer dienstags 10-18 Uhr;
Führungen donnerstags und sonntags 16 Uhr
Ort: Residenzschloss Dresden, Taschenberg 2, Tel. 0351 / 4914-714