Denkmal  
 

Tag des offenen Denkmals 2004

Neuer Marstall

Hochschule für Musik "Hanns Eisler"

Der Königliche Marstall, einst als Neuer Marstall zwischen 1896 und 1901 in wilhelminischem Neubarock nach den Plänen des Königlichen Geheimen Hofbaurates Ernst Eberhard von Ihne für 350 Pferde, Kutschen und Bedienstete des Hofes am Ufer der Spree errichtet, wird durch den Architekten Claus Anderhalten für die Musikhochschule "Hanns Eisler" umgebaut. In der Konfrontation der alten und neuen Anforderungen an das Gebäude werden einerseits die ursprünglichen Raumdimensionen wiederhergestellt, andererseits Räume, die nun modernen technischen Anforderungen genügen müssen, als zweite Schicht in den Bau eingesetzt. So soll ein spannungsvoller Kontrast geschaffen werden, der den Marstall als Zeitzeugnis und Hochschulbau in Einklang bringt.

Bauen im Bestand nimmt in der Arbeit der Architekten einen immer größeren Stellenwert ein. Im Umgang mit denkmalgeschützten Bauten eröffnet sich ein anspruchsvolles Aufgabenfeld in der Vermittlung zwischen zeitgenössischen Nutzungs- und Gestaltungsvorstellungen und den Qualitäten und Werten des historischen Gebäudes. Zum Tag des offenen Denkmals 2004 beginnt der BDA seine Veranstaltungsreihe „Weiterbauen“ mit Führungen vor Ort und Vorträgen.

   
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Schloßplatz 7
10187 Mitte / Mitte

Verkehrsanbindung
Bus 100, 143, 200, 348, TXL

Veranstalter
BDA Bund Deutscher Architekten - Berlin; Anderhalten Architekten (Idee und Projektsteuerung: Laufwerk B)
www.bda-architekten.de

Kontakt:
Tel. 44 03 40 50 (Hr. Dame)
t.dame@laufwerk-b.de







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