Denkmal  
 

Tag des offenen Denkmals 2003

Wohnen und Kunst in Lübars


Das 1247 zum ersten Mal urkundlich erwähnte ehemalige Dorf Lübars blieb infolge seiner Stadtrandlage von städtischen Überformungen verschont und zeichnet sich daher unter den ehemaligen Dörfern im Westteil der Stadt Berlin als besterhaltene Dorfanlage aus. Als Angerdorf vermittelt es bis heute anschaulich dörfliche, von der Agrarwirtschaft bestimmte Lebensweisen. 1850 bis Ende des 19. Jahrhunderts entwickelten sich am westlichen Zugang des Dorfes zwischen dem heutigen Zabel-Krüger-Damm und der Straße Alt-Lübars Büdner-, Aussiedler- und Handwerkerstellen, das sogenannte Voigtland. Die Häuser Alt-Lübars 2C und 2D (ausgezeichnet mit dem Bauherrenpreis Reinickendorf) fügen sich unter Einbeziehung der vorhandenen Gartenanlage als Ensemble behutsam in die Struktur der dörflichen Umgebung ein. Während die Instandsetzung und bauliche Erweiterung der denkmalgeschützten Remise (Alt-Lübars 2C) insbesondere in Detail und Material besticht, ist bei dem neu erstellten Wohngebäude im hinteren Grundstücksteil (Alt-Lübars 2D) die Schlichtheit und Funktionalität - in Harmonie mit der künstlerischen Nutzung - besonders auffallend.
   
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Alt-Lübars 2 C, 2D
13469 Reinickendorf / Reinickendorf
Stadtplan

Verkehrsanbindung
S-Bhf. Waidmannslust / Bus 322

Veranstalter
Familien Hahn, Levy und Szepanska

Kontakt: Tel. 4 03 42 04 (Fr. Levy)






Sonntag