Denkmal  

 

Bodendenkmalpflege


Schloss KöpenickKöpenick Grabungsarbeit
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Schloss Köpenick

 
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Nach der Generalinstandsetzung ist das als Kunstgewerbemuseum von den Staatlichen Museen zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz genutzte Barockschloss auf der Köpenicker Schlossinsel für das Publikum wieder zugänglich. Im Rahmen der umfangreichen Sanierungsmaßnahmen begannen im November 1997 die Gründungsinstandsetzungsarbeiten. Hunderte stählerne Pfähle und Querträger, verbunden durch Streichbalken aus Beton, werden die Fundamente des Schlosses nach der Sanierung tragen. Bei den dabei stattfindenden Freilegungsarbeiten, im inneren wie äußeren Bereich des Schlosses, sind Mauerreste und Erdbefunde der älteren Bebauung, z.B. aus der Zeit des Renaissanceschlosses oder der mittelalterlichen Burg, entdeckt worden.
Aufgrund ihrer strategisch günstigen Lage wurde die Schlossinsel schon in ur- und frühgeschichtlicher Zeit besiedelt und zählt zusammen mit Spandau und Cölln zu den ältesten Siedlungsgebieten des heutigen Berlin.
Im Laufe der Geschichte existierten an diesem Ort slawische Burgwälle (vermutlich das Stammeszentrum der Spreewanen), seit Beginn des 13. Jahrhunderts frühdeutsche Burgen und vor der Erbauung des Barockschlosses ein Jagdschloss aus der Renaissancezeit.

 
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