Denkmal  

 

Denkmale in Berlin

Welterbe

Fotos: Partner für Berlin/FTB-Werbefotografie

Die Generalkonferenz der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) beschloss 1972 ein "Internationales Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt", das inzwischen von 158 Staaten unterzeichnet worden ist.

Darin war vorgesehen, eine Liste von Kultur- und Naturstätten zu erstellen, die über ihre nationale Bedeutung hinaus "von außergewöhnlicher Bedeutung sind und daher als Bestandteil des Welterbes der ganzen Menschheit erhalten werden müssen" (aus der Präambel der Welterbe-Konvention). Die Welterbestätten erfüllen die von der UNESCO festgelegten Kriterien der "Einzigartigkeit", der "Authentizität" und der "Integrität".

Mit der Unterzeichnung der UNESCO-Welterbe-Konvention verpflichten sich die beteiligten Staaten, die innerhalb ihrer Grenzen gelegenen Welterbestätten zu schützen und für zukünftige Generationen zu erhalten. Die Konvention ist heute das bedeutendste Instrument, das die internationale Gemeinschaft zum Schutz ihres kulturellen und natürlichen Erbes besitzt.

Auf der Welterbe-Liste stehen gegenwärtig mehr als 870 Kultur- und Naturstätten aus 145 Staaten. Deutschland ist mit 33 Welterbestätten vertreten, darunter dem Aachener Dom, der 1974 als erster deutscher Beitrag aufgenommen wurde, oder dem durch mehrere Bundesländer verlaufenden obergermanisch-rätischen Limes. Das deutsche Welterbe ist in dem Verein "UNESCO-Welterbestätten Deutschland e.V." zusammengeschlossen. Seit 2005 ruft die Deutsche UNESCO-Kommission e.V. gemeinsam mit dem Verein den bundesweiten UNESCO-Welterbetag aus, der jeweils am ersten Sonntag im Juni begangen wird.

Seit dem 1. Januar 1991 steht die Berlin-Potsdamer Kulturlandschaft mit den preußischen Schlössern und Gärten auf der Welterbe-Liste. Im Dezember 1999 kam die Berliner Museumsinsel (Altes Museum, Neues Museum, Alte Nationalgalerie, Bode-Museum, Pergamonmuseum, Monbijoubrücke, Stadtbahnviadukt, Granitschale) hinzu. Zuletzt wurden am 7. Juli 2008 sechs Siedlungen der Berliner Moderne (Gartenstadt Falkenberg, Siedlung Schillerpark, Großsiedlung Britz, Wohnstadt Carl Legien, Weiße Stadt, Großsiedlung Siemensstadt) aufgenommen.
 


 
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Museumsinsel; Foto: Partner für Berlin/FTB-Werbefotografie Berliner Siedlungen der 1920er Jahre; Foto: Partner für Berlin/FTB-Werbefotografie Preußische Schlösser und Gärten; Foto: Partner für Berlin/FTB-Werbefotografie