Denkmal  

 

Gartendenkmale

Pariser Platz


Pariser Platz, Rabatten
 
Pariser Platz
 

Pariser Platz, Stadtplatz, Mitte;
um 1734, 1880 von Hermann Mächtig, 1992 Wiederherstellung


Der Pariser Platz gehört zu den städtebaulich markantesten Stadtplätzen Berlins. Er prägt gemeinsam mit dem Brandenburger Tor das westliche Ende des Straßenzugs Unter den Linden. Die Platzanlage geht auf die Planung des Oberbaudirektors der königlichen Residenzen Philipp Gerlach zurück. Für die südliche und westliche Erweiterung der Stadt Berlin waren drei Plätze vorgesehen: der Pariser Platz in quadratischer Form, der Leipziger Platz als Achteck und der runde Belle-Alliance-Platz, heute Mehringplatz, am Halleschen Tor. 1734 wurde der Pariser Platz ausgeführt.

Der Stadtgartendirektor Hermann Mächtig gestaltet ihn im Jahre 1880 neu und legte zwei Schmuckparterres mit Fontainen an - festliche Höhepunkt innerhalb der strengen Rasenparterres der spiegelbildlich angeordneten Platzhälften. 1961 bis 1989 lag der im Zweiten Weltkrieg zerstörte Platz im Bereich des unzugänglichen Grenzstreifens. Gartenarchäologische Grabungen im Sommer 1992 zeigten, dass sich trotz starker Eingriffe während der DDR-Zeit wesentliche Elemente des historischen Platzes erhalten haben, wie z.B. die beiden Sohlen der Wasserbecken mit Resten des Brunnenkranzes oder Teile des Schmuckpflasters. Im Dezember 1992 wurde die Freifläche des Pariser Platzes wiederhergestellt.