Denkmal  

 

Gartendenkmale

Gutspark Britz


Gutspark Britz - Schloss, Parkseite
 
Britzer Kirchteich, Blick zum Schloss
 

Gutspark Britz, Alt-Britz 73, Neukölln;
um 1690, Umgestaltungen um 1840, um 1890 von Wilhelm Nahlop und nach 1950, Restaurierung 1984-88


Der Gutspark Britz weist eine fast dreihundertjährige kontinuierliche Geschichte auf, die sich noch heute an vielen Elementen des Gartens nachvollziehen lässt. Der barocke Garten, durch zwei Persönlichkeiten des preußischen Staates, die Minister Heinrich Rüdiger von Ilgen und Ewald Friedrich Graf von Hertzberg geprägt, ist noch an der Mittelallee und einer weiteren in Resten erhaltenen Allee erkennbar. Die landschaftliche Phase der Gartenkunst lässt sich an der nordwestlichen Gartenerweiterung, dem Aha, einem Graben am südlichen Ende des Gartens, und an Teilen des Baumbestandes ablesen. In der Gründerzeit ließ der Fabrikant August Wrede ein neues Wegenetz anlegen und den Park aufwendig mit tropischen Pflanzen und zeittypischen Teppichbeeten ausstatten. Beispielhaft steht hierfür das mit Beeteinfassungen gerahmte "Tortenbeet" in Hausnähe. Die Wiederherstellung von Park und Gutshaus wurde 1988 abgeschlossen. Wegen des Verlustes vieler märkischer Schloss- und Gutsgärten nach dem Zweiten Weltkrieg ist der Gutspark Britz von besonderer Bedeutung für diesen Gartentypus. Im Gutshaus und in ehemaligen Gebäuden des Gutshofes finden Ausstellungen und Konzerte statt.