Denkmal  
 

Berliner Mauer - Dokumentation

Abschnitt 12: Von der Oderberger Straße entlang der Bernauer Straße zur Strelitzer Straße (Stand: 2001-2003)


Kolonnenweg zwischen Strelitzer- und Brunnenstraße - Klick für Vergrößerung (38 K) Busch- und Heisterreihe an der Bernauer Straße auf der einstigen Grenzlinie - Klick für Vergrößerung (56 K) Gedenkstein für die Opfer der Mauer im Bereich Swinemünder Straße - Klick für Vergrößerung (44 K) Wendeschleife in der Bernauer Straße - Klick für Vergrößerung (26 K) Reste der abgebrochenen Hinterlandmauer, Wolliner Straße - Klick für Vergrößerung (21 K)
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Lampe und Ansatz der Hinterlandmauer, Swinemünder Straße 20 - Klick für Vergrößerung (26 K) Barriere zwischen Ruppiner- und Swinemünder Straße - Klick für Vergrößerung (34 K) Ansatz der Hinterlandsicherungsmauer und rot-weiße Markierung, Schönholzer Straße 18 - Klick für Vergrößerung (28 K) Stahlpfosten der Hinterlandmauer nördlich der Strelitzer Straße - Klick für Vergrößerung (31 K) Grenzverlauf nördlich der Strelitzer Straße, 1966 - Klick für Vergrößerung (44 K)
Hinterlandmauer östlich der Brunnenstraße 141 - Klick für Vergrößerung (65 K) Gedenkstein für Ida Siekmann  - Klick für Vergrößerung (65 K) Hinterlandmauer, Reste im Boden - Klick für Vergrößerung (65 K)
karte12h Gedenkstein Reste der Hinterlandmauer Kolonnenweg Busch- und Heisterreihe Gedenkstein Wendeschleife Reste der Hinterlandmauer Lampe Ansatz der Hinterlandmauer Kniehohe Barriere Stahlpfosten der Hinterlandmauer Hinterlandmauer
Dieser östliche Abschnitt der Bernauer Straße wird noch heute von der Leere des ehemaligen Todesstreifens geprägt, aber auch von einer großen Anzahl von erhaltenen Resten der einstigen Grenzanlagen, wie Hinterlandsicherungsmauer und Kolonnenweg. Der Todesstreifen entstand durch den Abbruch der gesamten, dichten Bebauung auf der zum Bezirk Mitte gehörenden Südseite der Bernauer Straße in den Monaten nach dem 13. August 1961. Die Erdgeschosszonen der Fassaden zur Bernauer Straße blieben sogar bis weit in die siebziger Jahre stehen; sie wurden erst mit der Errichtung der ‘Grenzmauer 75’ abgeräumt. An mehreren Stellen sind die Grundmauern der Hausfassaden bzw. die Eingänge und Türschwellen sichtbar geblieben. Im Boden sind die Grund­mauern (GM1) und Keller der abgebrochenen gründerzeitlichen Mietshäuser durchgängig gleichsam als archäologische Reste erhalten. Ebenso die Fluchttunnel, die an mehreren Stellen unter der Bernauer Straße gegraben wurden, deren Zugänge aber heute nicht mehr erkennbar sind.