Denkmal  
 

Berliner Mauer - Dokumentation

Abschnitt 25: Vom Stralauer Platz bis zur Oberbaumbrücke (Stand: 2001-2003)


Neue Graffiti auf der Hinterlandmauer auf der zum Todesstreifen weisenden Seite der Hinterlandsicherungsmauer - Klick für Vergrößerung (62 K) Die als 'Grenzmauer 75' ausgeführte Hinterlandsicherungsmauer - Klick für Vergrößerung (52 K) Monumentalgemälde der East Side Gallery von 1990 - Klick für Vergrößerung (40 K) Unterbau der Grenzanlagen; errichtet aus Blockelementen - Klick für Vergrößerung (59 K) Rest des Streckmetalls des Grenzsicherungszauns - Klick für Vergrößerung (33 K)
karte25
Kartenausschnitt
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Hinterlandsicherungsmauer aus den 60er Jahren - Klick für Vergrößerung (38 K) Glasscherben auf der Hinterlandsicherungsmauer - Klick für Vergrößerung (62 K) Kolonnenweg im Todesstreifen hinter der East Side Gallery - Klick für Vergrößerung (40 K) Lampe der Vorfeldsicherung innerhalb der Hinterlandmauer - Klick für Vergrößerung (25 K) In den Verlauf der Hinterlandmauer eingefügte Baracke - Klick für Vergrößerung (40 K)
Grenzsicherungszaun, Kontrollstreifen, Lichttrasse, Kolonnenweg, elektrischer Signalzaun, Hinterlandsicherungsmauer - Klick für Vergrößerung (40 K) östliches Ende der späten East Side Gallery - Klick für Vergrößerung (40 K) Vorfeldsicherung, Wachtturm - Klick für Vergrößerung (40 K)
karte25-1h Denkmalgeschützter Mauerrest Graffitti an der Hinterlandmauer Unterbau der Grenzanlagen Hinterlandsicherungsmauer Glasscherben auf der Hinterlandsicherungsmauer Kolonnenweg im Todesstreifen Denkmalgeschützter Mauerrest
Der circa 1,3 Kilometer lange Abschnitt der Grenzanlagen entlang der Mühlenstraße ist als East Side Gallery bekannt worden, seit er im Frühjahr 1990 zum Schauplatz einer internationalen Mal- und Sprühaktion wurde.
Bereits zu DDR-Zeiten hatte dieser Bereich eine besondere Prominenz: anders als an den meisten anderen Orten war die östliche Seite der Grenzanlagen hier öffentlich und für jedermann sichtbar, denn die vierspurig ausgebaute Mühlenstraße war die ‘Protokollstrecke’, auf der unter anderem auch Staatsbesucher zwischen dem Flughafen Schönefeld und der Innenstadt verkehrten. Daher wurde die Hinterlandsicherungsmauer hier als ‘Grenzmauer 75’ ausgeführt, bestand also aus L-förmigen Fertigteilen, bekrönt mit aufgeschlitzten Abwasserrohren als Übersteigschutz. Die Verwendung der ‘Grenzmauer 75’ in dieser Situation veranschaulicht ihre Funktion als Sichtblende, die die Grenzbefestigungen verbergen bzw. verharmlosen sollte.