Denkmal  

 

Veranstaltungen

Berliner Denkmaltage


Denkmalkarte mobil, Ausschnitt aus der Karte Archäologische Fundstellen und Bodendenkmale (AISBer); Fotos: Wolfgang Bittner, Landesdenkmalamt Berlin

30. Berliner Denkmaltag am 15. April 2016


"Denkmal digital, Dokumentieren – Kommunizieren – Mobilisieren"

Goldelse; Foto: Wolfgang Bittner, Landesdenkmalamt Berlin
 
Freitag, 15. April 2016

Technische Universität Berlin
Technische Universität Berlin, Architekturgebäude
Straße des 17. Juni 152, 10623 Berlin
Raum A053
(U-Bhf. Ernst-Reuter-Platz)

Veranstalter: Landesdenkmalamt Berlin und
TU Berlin, Fachgebiet Historische Bauforschung und Baudenkmalpflege, Masterstudium Denkmalpflege

Kontakt: Landesdenkmalamt Berlin,
Dörthe Hellmuth
Tel.: 030 90259-3671,
E-Mail: doerthe.hellmuth@senstadtum.berlin.de

Einlass ab 09.00 Uhr; Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

Programm
09.30 Uhr Begrüßungen / Grußworte / Einleitungen
  • Senatsbaudirektorin Regula Lüscher
  • Prof. Dr. Thekla Schulz-Brize
    TU Berlin, Fachgebiet Historische Bauforschung und Baudenkmalpflege
  • Prof. Dr. Jörg Haspel
    Landesdenkmalamt Berlin, Landeskonservator
10.00 - 11.30 Uhr 1. Block: Wissensspeicher
Moderation: Prof. Dr. Elgin von Gaisberg, TU Berlin, Fachgebiet Historische Bauforschung und Baudenkmalpflege

Vorträge:
  • Dr. Hans-Dieter Nägelke, TU Berlin, Architekturmuseum in der Universitätsbibliothek:
    Digitalisierung im Architekturmuseum der TU Berlin
  • Helmut Petersen, Landesdenkmalamt Berlin:
    Denkmalinformationssystem im Landesdenkmalamt Berlin
  • Dr.-Ing. Tobias Arera-Rütenik, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Kompetenzzentrum für Denkmalwissen und Denkmaltechnologien:
    Bauforscher – Epigraphiker – Informatiker. Digitale Gesamterfassung Jüdischer Friedhöfe
  • Claudia Maria Melisch, Archäologin:
    Dokumentieren von Massendaten am Petriplatz

Diskussion

  Mittagspause

13.00 - 13.45 Uhr: Denkmal-Caching - ein Spiel
(Anmeldung ab 12.30 Uhr in Raum A 060)
Eigenes Smartphone mit GPS-App erforderlich
Leitung: Dörthe Hellmuth, Landesdenkmalamt Berlin
14.00 - 16.00 Uhr 2. Block: Virtuelle Welten als Grundlage für Planungen und Projekte
Moderation: Dr. Hubert Staroste, Landesdenkmalamt Berlin

Vorträge:
  • Prof. Dr.-Ing. Thekla Schulz-Brize, TU Berlin, Fachgebiet Historische Bauforschung und Baudenkmalpflege:
    Synagogen – ein Projekt zur Visualisierung
  • Dr.-Ing. Catharine Hof, TU Berlin, Fachgebiet Historische Bauforschung und Baudenkmalpflege:
    Von den unterschiedlichen Welten im Universum des virtuellen Denkmals
  • José Balsa-Barreiro, Universität Stuttgart, Institut für Photogrammetrie:
    3D Preservation of the Berlin Brandenburg Gate (Vortrag in englischer Sprache)
  • Matthias Grote, Planungsbüro Berlin; 2. Landesvorsitzender des Berufsverbandes VDV (Verband deutscher Vermessungsingenieure):
    Wenn Geschichte lebendig wird
  • Gunnar Nath, Landesdenkmalamt Berlin:
    Laserscan-Punktwolke: Einsatz in der Berlin-Archäologie

Diskussion
  Kaffeepause
16.30 - 19.00 Uhr 3. Block: Senden – und auch empfangen? Austausch, Interaktion, Aktivierung
Moderation: Dr. Karin Wagner, Landesdenkmalamt Berlin

Vorträge:
  • Juliane Stamm, Landesdenkmalamt Berlin:
    Denkmalbestand Berlin online
  • Ben Buschfeld:
    Datenbank Hufeisensiedlung
  • Luise Rellensmann, BTU Cottbus–Senftenberg, Fachgebiet Denkmalpflege; Vorstandsmitglied im Deutschen Nationalkomitee von ICOMOS:
    #denkmalpflege – Gedanken zu Denkmalpflege & Social Media
  • Prof. Dr. Reinhard Förtsch, Deutsches Archäologisches Institut:
    Erfahrungen mit dem Arachne-Projekt


Diskussion: Denkmalschutz – Datenschutz – Öffentlichkeitsarbeit
Moderation: Gregor Hitzfeld, Landesdenkmalamt Berlin

Teilnehmerinnen und Teilnehmer:
  • Marcus Cyron, ehrenamtlicher Autor und Administrator der Wikipedia Community
  • Prof. Dr. Reinhard Förtsch, Deutsches Archäologisches Institut, Wissenschaftlicher Direktor für Informationstechnologien
  • Prof. Dr. Dorothee Haffner, HTW Berlin, Fachbereich 5, Museumskunde
  • Maja Smoltczyk, Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit
  Empfang




Die Geschichte des Berliner Denkmaltages

Der Berliner Denkmaltag ist die traditionsreichste Veranstaltung im Bereich der Denkmalpflege in Berlin. In ununterbrochener Folge findet er bereits seit 1987 statt. Der Berliner Denkmaltag ist DIE zentrale Fachveranstaltung, mit der sich das Landesdenkmalamt Berlin einmal im Jahr der interessierten Öffentlichkeit präsentiert.

Anfangs stellte der Berliner Denkmaltag mit Vorträgen und Führungen stets die Denkmallandschaft eines einzelnen Westberliner Bezirkes vor. Mit diesem Konzept fand er jeweils im Frühsommer in Reinickendorf (1987), Charlottenburg (1988), Steglitz (1989) und Neukölln (1990) statt. Nach der Wende sollte er sich abwechselnd einem Ost- und einem Westbezirk widmen. Zunächst blieb es bei dieser Abfolge: Köpenick (1991), Zehlendorf (1992) - aber wegen der dramatischen Entwicklungen in den Ostbezirken fanden zwei Berliner Denkmaltage in Folge im Ostteil der Stadt statt: Mitte (1993) und Prenzlauer Berg (1994). Es folgten Tiergarten (1995), Friedrichshain (1996), Spandau (1997), Marzahn (1998), Schöneberg (1999) und Pankow (2000).

Im Jahr 2001 gab das Landesdenkmalamt Berlin die Bezirks-Bindung auf und stellte den Berliner Denkmaltag unter ein Sach-Motto. Anlass war das "Preußenjahr", zu dem auch das Landesdenkmalamt seinen Beitrag leisten wollte.

Seit 2001 fand der Berliner Denkmaltag nicht mehr als Einzelveranstaltung im Frühsommer statt, sondern bildete die fachliche Eröffnungsveranstaltung für den Tag des offenen Denkmals am zweiten Wochenende im September. Sein Thema orientierte sich daher nun am Motto, unter dem der Tag des offenen Denkmals im jeweiligen Jahr steht.

2012 kehrte der Berliner Denkmaltag in die erste Jahreshälfte zurück. Im Archiv finden Sie die Programme der Berliner Denkmaltage seit 1999


Fotos: Wolfgang Bittner, Landesdenkmalamt Berlin