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Veranstaltungen

Berliner Denkmaltage


Ehemaliger Flughafen Tempelhof; Gartenstadt Falkenberg; Hansaviertel (Architekt: Oscar Niemeyer); Fotos: Wolfgang Bittner, Landesdenkmalamt Berlin
Ehemaliger Flughafen Tempelhof; Gartenstadt Falkenberg; Hansaviertel (Architekt: Oscar Niemeyer)

28. Berliner Denkmaltag am 1. Juni 2014


"Zwischen Welterbe und Denkmalalltag – Erhalten, Erschließen, Engagieren"
Der 28. Berliner Denkmaltag fällt zusammen mit dem 82. Tag für Denkmalpflege, den das Landesdenkmalamt Berlin zusammen mit dem Bund für Heimat und Umwelt e.V. und dem Verein für die Geschichte Berlins und anderen Partnern ausrichtet. Anlass ist die Jahrestagung der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger und des Verbandes der Landesarchäologen, die vom 02.06. bis 04.06.2014 in Berlin stattfindet. Traditionell steht am Anfang der öffentliche Tag für Denkmalpflege.

Sonntag 01.06.2014 (10. Deutscher UNESCO-Welterbe-Tag)
Altes Stadthaus, Klosterstraße 47, 10179 Berlin-Mitte
 
Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

Welterbe-Initiativen stellen sich vor: Kurzvorträge, Infostände, Führungen.
 
  • Bund Heimat und Umwelt e.V. und Verein für die Geschichte Berlins e.V.
  • Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland
  • Verband der Landesarchäologen in der Bundesrepublik Deutschland e.V.
  • Landesdenkmalamt Berlin


Die Geschichte des Berliner Denkmaltages

Der Berliner Denkmaltag ist die traditionsreichste Veranstaltung im Bereich der Denkmalpflege in Berlin. In ununterbrochener Folge findet er bereits seit 1987 statt. Der Berliner Denkmaltag ist DIE zentrale Fachveranstaltung, mit der sich das Landesdenkmalamt Berlin einmal im Jahr der interessierten Öffentlichkeit präsentiert.

Anfangs stellte der Berliner Denkmaltag mit Vorträgen und Führungen stets die Denkmallandschaft eines einzelnen Westberliner Bezirkes vor. Mit diesem Konzept fand er jeweils im Frühsommer in Reinickendorf (1987), Charlottenburg (1988), Steglitz (1989) und Neukölln (1990) statt. Nach der Wende sollte er sich abwechselnd einem Ost- und einem Westbezirk widmen. Zunächst blieb es bei dieser Abfolge: Köpenick (1991), Zehlendorf (1992) - aber wegen der dramatischen Entwicklungen in den Ostbezirken fanden zwei Berliner Denkmaltage in Folge im Ostteil der Stadt statt: Mitte (1993) und Prenzlauer Berg (1994). Es folgten Tiergarten (1995), Friedrichshain (1996), Spandau (1997), Marzahn (1998), Schöneberg (1999) und Pankow (2000).

Im Jahr 2001 gab das Landesdenkmalamt Berlin die Bezirks-Bindung auf und stellte den Berliner Denkmaltag unter ein Sach-Motto. Anlass war das "Preußenjahr", zu dem auch das Landesdenkmalamt seinen Beitrag leisten wollte.

Seit 2001 fand der Berliner Denkmaltag nicht mehr als Einzelveranstaltung im Frühsommer statt, sondern bildete die fachliche Eröffnungsveranstaltung für den Tag des offenen Denkmals am zweiten Wochenende im September. Sein Thema orientierte sich daher nun am Motto, unter dem der Tag des offenen Denkmals im jeweiligen Jahr steht.

2012 kehrte der Berliner Denkmaltag in die erste Jahreshälfte zurück.


Fotos: Wolfgang Bittner, Landesdenkmalamt Berlin