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Denkmal - Aktuelles

 
 
 

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April 2014

Skulptur aus dem Spreekanal ist nicht mehr kopflos


Am 18. Dezember 2013 haben das Landesdenkmalamt und die Berliner Feuerwehr unter Beteiligung der Presse eine Sandsteinfigur aus dem Spreekanal geborgen. Die Figur war zwar größtenteils erhalten, doch leider ohne Kopf.

Jetzt hat sie wieder ein Gesicht! Denn vor wenigen Tagen erhielt das Landesdenkmalamt Berlin erneut eine Fundmeldung vom Wasser- und Schifffahrtsamt: Der Taucher und Entdecker der Skulptur, Vinko Schedlich, fand nun auch den Kopf der Figur und übergab den Fund dem Landesdenkmalamt. Der Erhaltungszustand des ca. 50 kg schweren Fragmentes ist ausgezeichnet, nur die Nasenspitze ist leicht beschädigt. Durch Vergleiche mit historischen Aufnahmen konnte die Skulptur als Personifikation des Überflusses identifiziert werden, die einst mit drei weiteren Skulpturen, Germania, Borussia und Frieden, das Dach der Neuen Münze zierte. Die Skulptur und der Schadow-Fries sind die einzigen Relikte der Neuen Münze, die im Zweiten Weltkrieg starke Schäden erlitten hatte und zu Beginn der 1950er Jahre abgetragen wurde. Zukünftig soll die Skulptur im Archäologischen Zentrum am Petriplatz und damit ganz in der Nähe ihres ursprünglichen Standortes ausgestellt werden.

Skulptur kurz nach der Bergung; Foto: Christina Czymay, Landesdenkmalamt Berlin
Skulptur kurz nach der Bergung
Foto: Christina Czymay, LDA Berlin
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Der Abdruck im Zuge der Berichterstattung wird bei Angabe des Copyrights "Foto: Doris Wollenberg, Landesdenkmalamt Berlin" bzw. "Foto: Christina Czymay, Landesdenkmalamt Berlin" kostenfrei gestattet.
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Oktober 2013

Verleihung des Deutschen Preises für Denkmalschutz im Rahmen des 40-jährigen Jubiläums des DNK

Aus Anlass des 40-jährigen Bestehens des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz (DNK) findet am 28. Oktober 2013 sowohl die Komiteesitzung als auch die Verleihung des Deutschen Preises für Denkmalschutz in Berlin statt. Preisträger sind zehn herausragende Persönlichkeiten und Vereine, die sich mit vorbildlichem Engagement entweder praktisch oder journalistisch für Denkmalschutz und Denkmalpflege eingesetzt haben.

Am Vorabend der Jahrestagung des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz (DNK) begrüßen die DNK-Präsidentin und Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Frau Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst, und der Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Herr Michael Müller, im Café Moskau die Mitglieder des Komitees sowie bisherige Preisträgerinnen und Preisträger, bundesweite Fachleute, Vertreterinnen und Vertreter von Denkmalschutzinstitutionen und ehrenamtlich für den Denkmalschutz tätige Bürgerinnen und Bürger.

Das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz wurde 1973 zur Vorbereitung des Europäischen Jahres für Denkmalschutz gegründet. Es bildet auf Bundesebene eine Klammer um die wesentlich föderal geprägte Denkmalpflege. Bund, Länder, Gemeinden, Kirchen, Fachorganisationen, Vereine und private Bürgerinitiativen arbeiten im Deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz zusammen: eine nationale Schnittstelle für die Belange des Denkmalschutzes, der Baudenkmalpflege und der archäologischen und erdgeschichtlichen Denkmalpflege, die auf eine erfolgreiche Arbeit zurückblickt.

Auch mit dem Land Berlin verbindet das DNK eine Reihe interessanter Projekte, so z.B. die Pressefahrt des DNK 2000 zum Thema "Stadtbild – Deutschlandbild – Geschichtsbild. Eine Denkmalbilanz des Hauptstadt-Umzugs." Oder das Denkmal "Berliner Mauer", einem bestimmenden Element der Zusammenarbeit, gemeinsam mit der Akademie der Künste, der BTU Cottbus und der Stiftung der Berliner Mauer.

Die Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Gemeinden im Komitee kommt auch in der Zusammensetzung des Präsidiums zum Ausdruck. Präsident des Komitees ist stets ein/e für den Denkmalschutz zuständige/r Landesminister/in. Zurzeit nimmt Frau Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, diese Rolle wahr.

Juni 2012

Historische Jüdische Friedhöfe Berlins: Digitales Leitsystem entwickelt

In Zusammenarbeit mit dem Landesdenkmalamt Berlin hat die Jüdische Gemeinde zu Berlin ein digitales Leitsystem für ihre drei historischen Friedhöfe entwickelt: für die jüdischen Friedhöfe in Weissensee, in der Großen Hamburger Straße und in der Schönhauser Allee.

Im Internet können die Informationen unter www.juedische-friedhoefe-berlin.de/ abgerufen werden, aber auch vor Ort mit Hilfe von Smartphones (QR-Code). In deutscher und in englischer Sprache bieten die neuen Seiten Informationen zur Geschichte der Friedhöfe und stellen einzelne Grabmale und die dort bestatteten Personen vor.


Digitales Leitsystem Gerade für den sehr großen Friedhof Weißensee - mehr als 115.000 Grabstellen auf ca. 40 ha - bietet das Informationssystem eine wertvolle Unterstützung. 1880 von dem Architekten Hugo Licht (1841–1923) im Nordosten Berlins angelegt, ist er heute Ruhestätte zahlreicher namhafter Persönlichkeiten aus dem Kultur-, Wissenschafts- und Wirtschaftsleben des Deutschen Kaiserreiches (1871–1918) und der Weimarer Republik (1919–1933). Als bedeutendstes Geschichts- und Gartendenkmal seiner Art in Deutschland gehört er zudem zu den größten und besterhaltenen ausschließlich nach jüdischem Ritus belegte Begräbnisplätzen in Europa. Er repräsentiert eine viel beachtete Reform der traditionellen jüdischen Friedhofs- und Grabmalskultur und ist in der Diskussion als potenzieller Welterbe-Kandidat bei der UNESCO. 81 Grabanlagen mit ihren Verstorbenen werden nun mit näheren Informationen vorgestellt.

Finanziert wurde das digitale Leitsystem von der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

Aktuell

Skulptur aus dem Spreekanal; Fotos: D. Wollenberg und C. Czymay, Landesdenkmalamt Berlin
Skulptur aus dem Spreekanal ist nicht mehr kopflos
Kopf der Figur gefunden und dem Landesdenkmalamt übergeben mehr

Zoopalast; Foto: W. Bittner
Jahrestagung Denkmalpflege 2014
"Zwischen Welterbe und Denkmalalltag – Erhalten, Erschließen, Engagieren" vom 01. bis 04.06.2014 mehr
01.06.2014: 28. Berliner Denkmaltag / 82. Tag für Denkmalpflege / 10. Deutscher UNESCO-Welterbe-Tag mehr

Gartenstadt Falkenberg; Foto: W. Bittner
Tag des offenen Denkmals 2014
Schwerpunktthema "Farbe" am 13. und 14.09.2014,
Anmeldeschluss: 30.04.2014 mehr

Untergrund - Das alte Rathaus von Berlin
Ausstellung bis zum 04.05.2014 im Neuen Museum mehr
GartenForum Glienicke
Erhalt und Pflege historischer Gärten, Fortbildung 13.06. bis 15.06.2014 mehr

Neuerscheinungen

Buchcover: Denkmalpflege in der DDR, Rückblicke
Denkmalpflege in der DDR, Rückblicke
aus der Reihe: Beiträge zur Denkmalpflege in Berlin, Band 41 mehr

 


 
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