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Denkmale in Berlin.

Dresdner Bank

OBJ-Dok-Nr.: 09080270 Zum Denkmalkartenausschnitt
  
Bezirk: Mitte
Ortsteil: Mitte
Straße: Behrenstraße
Hausnummer: 36 & 37 & 38 & 39
Straße: Französische Straße
Hausnummer: 35 & 36 & 37 & 38 & 39
Straße: Hedwigskirchgasse
Denkmalart: Baudenkmal
Denkmalname: Dresdner Bank
Sachbegriff: Bankhaus

Abbildung des Denkmals Abbildung des Denkmals
Datierung: Entwurf
num-Dat.: 1887
Datierung: Datierung
num-Dat.: 1887-1889
Datierung: Umbau
num-Dat.: 1923
Datierung: Umbau
num-Dat.: 1952
Objekt @ Künstler: Entwurf
Architekt/Künstler: Heim, Ludwig
ber. Funktion: Architekt
Objekt @ Künstler: Entwurf
Architekt/Künstler: Hoffmann, Ludwig Ernst Emil
ber. Funktion: Architekt
Objekt @ Künstler: Entwurf
Architekt/Künstler: Paulick, Richard
ber. Funktion: Architekt
Objekt @ Sozietät: Bauherr
Name: Dresdner Bank
Topographietext: Den südlichen Abschluss des Bebelplatzes, der ursprünglich von barocken Wohnhäusern begrenzt war, bildet der Gebäudekomplex der Dresdner Bank, Behrenstraße 36-39. Nach Baubeginn 1887 bis 1923 mehrfach erweitert, nimmt die Bank das gesamte Straßenkarree zwischen Behrenstraße und Französischer Straße ein. Seit 1881 mit einer Filiale in der Französischen Straße vertreten, ließ die Dresdner Bank 1887-89 von Ludwig Heim eine neue Geschäftszentrale in der Behrenstraße 38-39 errichten. Weitere An- und Neubauten entstanden bis 1910 in der Behren-, Französischen und Markgrafenstraße. 1923 übernahm die Pommersche Hypotheken-Aktienbank das Gebäude Behrenstraße 35/Markgrafenstraße 42-44, das 1895-96 von Wittling & Güldner erbaut worden war. 1923-1925 wurde der gesamte Baublock nach Plänen von Ludwig Hoffmann um zwei Vollgeschosse und ein Attikageschoss aufgestockt.
Das dreigeschossige Bankgebäude am Bebelplatz, das 1887-89 in den Formen italienischer Renaissancepaläste gestaltet wurde, bestimmt die Südseite des Platzes. Die stark gegliederte Sandsteinfassade und Teile der Ausstattung im Gebäudeinneren mit edlen Wandverkleidungen und Mosaikfußböden sind bis heute erhalten. Beim Wiederaufbau der zum Teil stark zerstörten Bankgebäude im Jahre 1952 wurde, entsprechend der von Richard Paulick beabsichtigten Harmonisierung der Größenverhältnisse, die Aufstockung um drei Geschosse an der Platzfront zum Bebelplatz beseitigt.
Lit-Kurzt.: BusB II/III 1896
Stelle: 365ff.
Lit-Kurzt.: BusB IX 1971
Stelle: 245
Lit-Kurzt.: Bau- und Kunstdenkmale Berlin I, Berlin 1983
Stelle: 172f.
Lit-Kurzt.: Heim, L., Der Neubau vom Bankgebäude der Dresdner Bank am Opernhausplatze in Berlin =
Zentralblatt der Bauverwaltung 8 (1888)
Stelle: 505-507
Lit-Kurzt.: N.N./ Architekten-Verein zu Berlin (Dredner Bank, Französische Strasse 35, Behrenstrasse 38-39) =
Deutsche Bauzeitung 23 (1889) 74
Stelle: 449-450
Lit-Kurzt.: N.N./ Moderne Plantechnik im Städtebau (Dresdner Bank Berlin, Opernhausplatz) =
Deutsche Konkurrenzen 29 (1913) 3-4 Schneegans, Alphons/ Handbuch der Architektur, Leipzig 1923
Stelle: Teil IV., 2. Halbband, 2. Heft, S. 316ff.
Lit-Kurzt.: Hegemann, Werner/ Die architektonische Rückeroberung Berlins - Berliner Neubauten, Umbauten und Aufstockungen =
Wasmuths Monatshefte für Baukunst 8 (1924)
Stelle: 144-145
Lit-Kurzt.: G./ Technische Neuerungen =
Zentralblatt der Bauverwaltung 47 (1927)
Stelle: 603
Lit-Kurzt.: Hegemann, Werner, Das steinerne Berlin, Berlin 1930
Stelle: 137
Lit-Kurzt.: 75 Jahre Berliner Börsenzeitung, Festschrift, Berlin 1930
Stelle: S. III 6 f.
Lit-Kurzt.: Topographie Mitte/Mitte, 2003
Stelle: 262
Ausw-Stelle: ---
Eintr-Datum: 1990.10.02
  
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Revisionsdatum Datenbank: 10.04.2014