denkmal  

 

Denkmale in Berlin.

Bauten der "Interbau 57" & Hansaviertel

OBJ-Dok-Nr.: 09050387,T Zum Denkmalkartenausschnitt
  
Bezirk: Mitte
Ortsteil: Hansaviertel
Straße: Altonaer Straße
Hausnummer: 1 & 3 & 4 & 5 & 6 & 7 & 8 & 9 & 10 & 12 & 14 & 15 & 18 & 20 & 22
Straße: Bartningallee
Hausnummer: 1 & 2 & 3 & 4 & 5 & 6 & 7 & 9 & 10 & 10A & 10B & 10C & 10D & 11 & 12 & 13 & 16
Straße: Händelallee
Hausnummer: 1 & 3 & 5 & 7 & 9 & 20 & 22 & 26 & 28 & 28A & 29 & 33 & 31 & 32 & 33 & 34 & 35 & 37 & 39 & 41 & 43 & 45 & 57 & 49 & 51 & 53 & 55 & 57 & 59 & 59A & 61 & 61A & 63 & 65 & 67
Straße: Hanseatenweg
Hausnummer: 1 & 3 & 6
Straße: Klopstockstraße
Hausnummer: 1 & 2 & 3 & 7 & 9 & 11 & 13 & 14 & 15 & 16 & 17 & 18 & 19 & 21 & 23 & 25 & 27 & 29 & 30 & 31 & 32
Straße: Straße des 17. Juni
Hausnummer: 100
Straße: Hansaplatz
Denkmalart: Gesamtanlage
Denkmalname: Bauten der "Interbau 57" & Hansaviertel
Sachbegriff: Wohnanlage

Abbildung des Denkmals
Datierung: Datierung
num-Dat.: 1957-1960
Topographietext: Die Bauten der Interbau 1957, die sich um den Hansaplatz gruppieren, verdeutlichen den städtebaulichen und architektonischen Neubeginn nach dem Zweiten Weltkrieg. (1) Das Hansaviertel als vielbeachtetes Beispiel für die internationale Moderne der Nachkriegszeit wurde auch als Antwort auf das erste groß angelegte Wiederaufbauvorhaben der DDR, die Stalinallee in Berlin-Friedrichshain, gesehen. Mit seiner aufgelockerten, gegliederten Bebauung demonstrierte das Hansaviertel die Abkehr von der dicht bebauten Stadt des 19. Jahrhunderts, aber auch von der Monumentalarchitektur der 1930er bis 1950er Jahre. Die landschaftliche, offene, nicht hierarchische Gestaltung verstand man als Symbol für die freiheitliche westliche Gesellschaft. Gegenüber dem Osten machte sie deutlich, dass West-Berlin als wirtschaftliche Einheit lebensfähig ist und von der gesamten freien Welt gestützt wird. Die Bewohner der westlichen Stadthälfte wurden in ihrem Aufbauwillen und Streben nach Freiheit und Fortschritt bestärkt.

Die Bauausstellung war eine Leistungsschau der internationalen Moderne der 1950er Jahre. Der Leitende Ausschuss, dem Otto Bartning vorstand, wählte Architekten aus Berlin, aus dem Bundesgebiet und aus dem westlichen Ausland aus, darunter namhafte Architekten aus Paris, Rio de Janeiro, Kopenhagen, Helsinki, Rotterdam, Basel und Mailand. Die Möglichkeiten des neuzeitlichen Wohnungsbaus wurden mit unterschiedlichen Bautypen vorgeführt. Die Architekten entwarfen Punkt- und Scheibenhochhäuser, Zeilenbauten, Mehrfamilien- und Einfamilienwohnhäuser, die sich in eine begrünte Landschaft einordnen. Der Hansaplatz bildet das Geschäftszentrum. In niedrigen Flachbauten sind Läden, Restaurants, Kino, Bibliothek und U-Bahnhof untergebracht. Südlich des Hansaplatzes sind als dominierende städtebauliche Figur acht- bis zehngeschossige Scheibenhochhäuser angeordnet, die im rechten Winkel gegeneinander versetzt sind. Viergeschossige Zeilen begleiten den Stadtbahnviadukt. Es schließen sich fünf hoch aufragende Punkthochhäuser an, die die Silhouette des Hansaviertels bestimmen. Hinter den Hochhausscheiben erstreckt sich eine niedrige, teppichartige Bebauung aus Atriumbungalows mit Flachdächern, die durch einen öffentlichen Grünzug geteilt und durch zwei Privatstraßen erschlossen wird. Am Hanseatenweg sind mehrere Mehrfamilienhäuser angeordnet. Auf dem östlich anschließenden Gelände, das man eigentlich für Reihenhäuser freigehalten hatte, wurde 1959-60 die Akademie der Künste errichtet. Die freistehenden Bauten bilden großzügige, offene Raumkompositionen, wobei Durchblicke, Engstellen und Aufweitungen wechselnde Raumerlebnisse ermöglichen. Die fließenden, offenen Räume zwischen den Häusern verstand man als Gegenbild zur Blockrandbauweise, die das Bild der verachteten "Mietskasernenstadt" geprägt hatte. Das Wohngebiet geht fließend in den benachbarten Tiergarten über.

Die Bauten auf dem Ausstellungsgelände entstanden zwischen 1956 und 1960. Deren klare, sachliche, ornamentlose Architektur entspricht den Vorstellungen der 1950er Jahre. Die Groß- und Kleinformen sind meist aus einem Raster entwickelt. Charakteristisch sind Helligkeit, Leichtigkeit und Transparenz. Die neuen Baustoffe (Stahlbeton) und Konstruktionsarten (Schotten- und Kastenbauweise) machten es möglich, die Außenhaut frei von konstruktiven Zwängen zu gestalten. Die beteiligten Architekten verwendeten viel Sorgfalt auf die Entwicklung sparsamer, aber unkonventioneller Wohnungsgrundrisse. In vielen Häusern reichen die Wohnungen, verbunden mit innovativen Erschließungssystemen, über anderthalb oder zwei Stockwerke. Zu den neuartigen Elementen gehört der von Alvar Aalto eingeführte Allraum, der als vielseitig nutzbarer Wohn-, Arbeits- und Spielbereich den Mittelpunkt der Wohnung bildet. In mehreren Häusern sind Gemeinschaftsräume vorgesehen. Betrachtet man die Fassaden genauer, dann verweisen verspringende Geschosshöhen, Balkone unterschiedlicher Breite und Zuordnung, Laubengänge oder offene Treppenhausabsätze auf die komplizierte innere Struktur der meisten Wohngebäude.
___________________
(1) Mahler, Karl: Internationale Bauausstellung 1956. Wiederaufbau eines inneren Stadtviertels. In: Bauwelt 44 (1953), S. 681-683; Interbau Berlin 1957. Amtlicher Ausstellungskatalog. Berlin 1957; Wiederaufbau Hansaviertel Berlin. Interbau Berlin 57. Hrsg. v. Senator für Bau- und Wohnungswesen und vom Bund Deutscher Architekten. Berlin 1957; Schmidt-Clausing, Fritz: Das Hansa-Viertel. Von den Schöneberger Wiesen zur "Stadt von Morgen". 2. Auflage Berlin 1957; BusB IV A, S. 205-213; BusB IV B, S. 549-572; Bodenschatz 1987, S. 165-170; Geist/Kürvers 1989, S. 360-383; Das Hansaviertel 1957-1993. Konzepte, Bedeutung, Probleme. Hrsg. v. Bezirksamt Tiergarten von Berlin. Berlin 1993; Dolff-Bonekämper, Gabi: Bau und Gegenbau oder der Wettstreit der Systeme: Stalinallee und Hansaviertel. In: Denkmalpflege nach dem Mauerfall. Eine Zwischenbilanz. Berlin 1997, S. 164-166; Dolff-Bonekämper 1999; Dolff-Bonekämper, Gabi: Aufbruch in die Zukunft. Die Interbau 1957. In: Das XX. Jahrhundert. Ein Jahrhundert der Kunst in Deutschland. Architektur in Berlin. Hrsg. v. Andres Lepik und Anne Schmedding. Köln 1999, S. 58-61; Dehio Berlin 2000, S. 446.
Lit-Kurzt.: Interbau Berlin 57, Wiederaufbau Hansaviertel Berlin, hrsg. v. Senator für Bau- und Wohnungswesen Berlin und dem Bund Deutscher Architekten BDA, Sonderveröffentlichung zur Interbau, Berlin 1957 & Interbau Berlin 1957, Amtlicher Katalog der Interbau, Berlin 1957 &
Mattern, H., Gärten und Gartenlandschaften, Stuttgart 1960 & Mattern, H., Die Wohnlandschaft, Stuttgart o. J. (1950) & Landesdenkmalamt Berlin (Hrsg.)/ Das Hansaviertel in Berlin. Bedeutung, Rezeption, Sanierung. Imhof, Petersberg 2007, ISBN 978-3-86568-287-1 (Beiträge zur Denkmalpflege in Berlin. Bd. 26). Geist, Kürvers/ Mietshaus, 1989
Stelle: Kapitel 4.3.2.: Die Internationale Bauausstellung Berlin (S. 360ff.)
Lit-Kurzt.: Riege, Thomas, Der Wiederaufbau des Berliner Hansaviertels im Rahmen der Internationalen Bauausstellung 1957, Dissertation, Berlin 1987 (MS)
Stelle: dort eine ausführliche Bibliographie.
Lit-Kurzt.: Bournot, Helmut, Koordinierung und Gesamtplanung der Grünflächen im Hansaviertel Berlin = Garten und Landschaft 67 (1957) 10
Stelle: 256-259.
Lit-Kurzt.: Hübotter, W./Sörensen, C. Th./Valentien, O./Cramer, E./Hammerbacher, H./Jacobson, E./Lüttge, G.: Gartenarchitekten planen im Hansaviertel =
Garten und Landschaft 67(1957) 10
Stelle: 260-266.
Lit-Kurzt.: Katamon Exposé Topographie Mitte/Tiergarten, 2005
Stelle: 179-190
Ausw-Stelle: LDA
Eintr-Datum: 1995.05.06
  
Seitenanfang 

 

OBJ-Dok-Nr.:
  
Teil-Nr.: 09050387,T,001
Straße: Altonaer Straße
Hausnummer: 1
Sachbegriff: Mietshaus

Abbildung des Denkmals
Datierung: Entwurf
num-Dat.: 1956
Datierung: Datierung
num-Dat.: 1957
Datierung: Umbau
num-Dat.: 1974
Objekt @ Künstler: Entwurf
Architekt/Künstler: Baumgarten, Paul
ber. Funktion: Architekt
Objekt @ Sozietät: Bauherr
Name: Eternit AG
Topographietext: Im parkähnlichen Gelände zwischen den eingeschossigen Flachbauten und der Altonaer Straße steht das Eternit-Haus, entworfen von Paul Baumgarten d. J., das sieben doppelgeschossige Wohneinheiten enthält. (1) Über dem weitgehend verglasten Sockelgeschoss kragt ein lang gestrecktes, kastenartiges Obergeschoss aus, das mit seinem durchlaufenden Fensterband und der rot hervorgehobenen Brüstung horizontal angelegt ist. Die markanten Dachaufbauten formen eine bewegte Silhouette. Dreiseitig verglaste Dachhäuschen unter frei auskragenden Pultdächern wechseln mit kleinen Dachgärten. Der Nordseite ist ein Laufgang vorgelegt, der die Maisonettewohnungen erschließt. Die Eternit AG, nach der das Haus benannt ist, nutzte im Sockelgeschoss einen Ausstellungs- und Vortragsraum. Alle Verkleidungen und Leichtbauteile wurden von der Eternit AG geliefert, die mit dem Eternit-Haus für die ästhetische Qualität und Dauerhaftigkeit von Asbestzementplatten warb.
__________________
(1) BusB IV B, S. 561-562; Menting, Annette: Paul Baumgarten. Schaffen aus dem Charakter der Zeit. Berlin 1998, S. 195-236; Dolff-Bonekämper 1999, S. 141-145.
  
Seitenanfang 

 

OBJ-Dok-Nr.:
  
Teil-Nr.: 09050387,T,002
Straße: Altonaer Straße
Hausnummer: 3 & 5 & 7 & 9
Sachbegriff: Mietshaus

Abbildung des Denkmals
Datierung: Datierung
num-Dat.: 1956-1957
Datierung: Umbau
num-Dat.: 1971-1974
Objekt @ Künstler: Entwurf
Architekt/Künstler: Jaenecke, Fritz
ber. Funktion: Architekt
Objekt @ Künstler: Entwurf
Architekt/Künstler: Samuelson, Sten
ber. Funktion: Architekt
Objekt @ Künstler: Ausführung
Architekt/Künstler: Oelting, Christian
ber. Funktion: Baugeschäft
Objekt @ Sozietät: Bauherr
Name: AG für den Aufbau des Hansaviertels
Topographietext: Im Gelände zwischen Klopstockstraße und Altonaer Straße sind vier Scheibenhochhäuser angeordnet. Zwei von ihnen stammen von skandinavischen Architekten - das Haus von Fritz Jaenecke und dem Schweden Sten Samuelson sowie das achtgeschossige U-förmige Hochhaus des finnischen Architekten Alvar Aalto. Letzteres könnte man als eine Kombination von Scheibenhochhaus und Punkthochhäusern bezeichnen. (1) Die Wohnungen sind an der nördlichen sowie an der südlichen Seite um nach außen geöffnete Gemeinschaftsbereiche orientiert. Das Erdgeschoss des Verbindungsflügels öffnet sich als Säulenhalle, sodass Haus und öffentliche Freiflächen sich einander durchdringen. Bänke laden zum Sitzen ein. Die Wohnungen selbst wurden um einen "Allraum" herum aufgebaut. In der Mitte jeder Wohneinheit befindet sich ein großer, nahezu quadratischer Binnenraum, der als zentraler Erschließungs- und Kommunikationsraum dient. Vom "Allraum" gehen Bad, Kinderzimmer und Schlafzimmer ab.

Das Erdgeschoss im Verbindungsflügel ist als Säulenhalle offen gelassen, sodass die öffentlichen Freiflächen fließend einander durchdringen. Das Hochhaus wird von einer besonders aufwendigen Betonkonstruktion getragen. Die Außenwände bilden als tragende Lochfassaden ein stabiles Gehäuse, und die Wohnungstrennwände sind wie Schotten vom Sockel bis zum achten Geschoss hochgeführt. Dazu kommt in jeder Wohnung eine tragende Innenwand. Mit der Fassade aus weißen Leichtbetonplatten wirkt das Hochhaus äußerst schlicht.
________________
(1) BusB IV B, S. 563-564; Dolff-Bonekämper 1999, S. 121-125.
  
Seitenanfang 

 

OBJ-Dok-Nr.:
  
Teil-Nr.: 09050387,T,003
Straße: Altonaer Straße
Hausnummer: 4 & 6 & 8 & 10 & 12 & 14
Sachbegriff: Mietshaus

Abbildung des Denkmals Abbildung des Denkmals
Datierung: Datierung
num-Dat.: 1956-1957
Objekt @ Künstler: Entwurf
Architekt/Künstler: Niemeyer, Soares Filho, Oscar
ber. Funktion: Architekt
Objekt @ Sozietät: Ausführung
Name: Philipp Holzmann AG
Objekt @ Sozietät: Bauherr
Name: AG für den Aufbau des Hansaviertels
Topographietext: Das Wohngebiet nordwestlich der Altonaer Straße wird von zwei Scheibenhochhäusern abgeschirmt. Neben dem Hochhaus von Egon Eiermann, errichtet 1960-61 nach Abschluss der Bauausstellung, (1) steht die achtgeschossige Hochhausscheibe des brasilianischen Architekten Oscar Niemeyer. (2) Mit der aufgeständerten Bauweise, den eingetieften Loggien der Westseite und dem durchlaufenden Fensterband im fünften Stockwerk übernahm Oscar Niemeyer architektonische Elemente, die Le Corbusier mit seiner Unité dïHabitation eingeführt hatte. (3) Das gesamte Bauwerk ruht auf V-förmigen Stützpfeilern. Hinter dem Fensterband, das die Fassade asymmetrisch teilt, befindet sich ein "Gemeinschaftsort", den der Architekt für den Lebensalltag der Hausgemeinschaft vorgesehen hatte. Oscar Niemeyer bediente sich eines modernen Konstruktionsverfahrens. Das Hochhaus ist in Schottenbauweise aus Schüttbeton errichtet. Die tragenden Wandscheiben (Schotten), die zugleich die Zwischenwände der Wohnung bilden, wurden vor Ort in einem Zuge gegossen und nicht aus vorgefertigten Elementen montiert. Ein wuchtiger Aufsatz aus Stahlbeton dient der Stabilisierung der Konstruktion und gibt der Hochhausscheibe einen optisch wirksamen Abschluss. An der Rückseite ist ein freistehender Aufzugsturm über dreieckigem Grundriss angeordnet. Der Aufzug hält jedoch nur im fünften Geschoss, das als Verteilerebene gedacht ist, und im siebenten Geschoss. Über innen liegende Treppenhäuser erreicht man die Wohnungen.
__________________
(1) BusB IV B, S. 556; Dolff-Bonekämper 1999, S. 56-58.
(2) BusB IV B, S. 560; Dolff-Bonekämper 1999, S. 52-56.
(3) Le Corbusier entwarf mehrere Varianten der Unité dïHabitation. Das erste Gebäude dieser Art wurde 1947-52 in Marseille errichtet. Le Corbusier beteiligte sich mit einer Unité dïHabitation an der Internationalen Bauausstellung 1957 in Berlin. Weil im Hansaviertel nicht genügend Platz vorhanden war, wurde das Scheibenhochhaus nahe dem Olympiastadion in Charlottenburg errichtet.
  
Seitenanfang 

 

Hansa-Bücherei

OBJ-Dok-Nr.:
  
Teil-Nr.: 09050387,T,004
Straße: Altonaer Straße
Hausnummer: 15
Denkmalname: Hansa-Bücherei
Sachbegriff: Bibliotheksgebäude

Abbildung des Denkmals
Datierung: Entwurf
num-Dat.: 1956
Datierung: Datierung
num-Dat.: 1957
Datierung: Umbau
num-Dat.: 1983
Objekt @ Künstler: Entwurf
Architekt/Künstler: Düttmann, Werner
ber. Funktion: Architekt
Objekt @ Künstler: Ausführung
Architekt/Künstler: Schmittlein, Anton
ber. Funktion: Baufirma
Objekt @ Sozietät: Bauherr
Name: Bezirksamt Tiergarten
Topographietext: (...) Hansabücherei (...), die südlich der Straßenkreuzung errichtet wurde. (1) Das von Hans Düttmann entworfene eingeschossige Gebäude besteht aus vier Flügeln, die einen rechteckigen, an der Südostecke geöffneten Innenhof umgeben. Die Hansabücherei ist ein offenes Haus und war eine der ersten Freihandbibliotheken in Deutschland. Dem ungeübten Nutzer sollte die Schwellenangst genommen und eine schwierige Literaturrecherche erspart werden. Die zum Hof weisenden Wände sind vollkommen verglast. Der Innenhof, umgeben von überdachten Gängen, dient als Lesegarten. Dort können sich die Leser ungestört in ihre Lektüre vertiefen. Der Zeitschriftenlesesaal öffnet sich durch eine großflächige Glaswand zur Straße, sodass Innenraum und öffentlicher Raum scheinbar ineinander übergehen.
____________________
(1) Riedel, Robert: Neue Bauten in Berlin. Die Volksbücherei im Hansaviertel. In: Die Bauverwaltung 8 (1959), S. 147-149; Kühne, Günther: Die Bücherei am U-Bahnhof Hansaplatz. In: Werner Düttmann, verliebt ins Bauen. Architekt für Berlin 1921-1983. Bearb. v. Haila Ochs. Basel-Berlin-Boston 1990, S. 48-59; Dolff-Bonekämper 1999, S. 110-116.
  
Seitenanfang 

 

Ladenzentrum am Hansaplatz

OBJ-Dok-Nr.:
  
Teil-Nr.: 09050387,T,005
Straße: Altonaer Straße
Hausnummer: 18 & 20 & 22
Straße: Bartningallee
Hausnummer: 1 & 3
Denkmalname: Ladenzentrum am Hansaplatz
Sachbegriff: Ladenpassage & Theater
Datierung: Fertigstellung
num-Dat.: 1957
Objekt @ Künstler: Entwurf
Architekt/Künstler: Zinnser, Ernst
ber. Funktion: Architekt
Objekt @ Künstler: Entwurf
Architekt/Künstler: Plarre, Hansrudolf
ber. Funktion: Architekt
Objekt @ Sozietät: Bauherr
Name: AG für den Aufbau des Hansaviertels
Topographietext: Der Hansaplatz besitzt keine geschlossene Platzkante, sondern ist von locker gruppierten Flach- und Hochbauten umgeben. Ernst Zinsser und Hansrudolf Plarre errichteten im Norden ein Einkaufszentrum, bei dem Geschäfte, ein Restaurant und ein Kino einen atriumähnlichen Hof umschließen. (1) In diese niedrige, eingeschossige Baugruppe ist das oberirdische Empfangsgebäude des U-Bahnhofs Hansaplatz integriert. Der unter Leitung von Bruno Grimmek gestaltete unterirdische Bahnsteig strahlt mit seiner geschwungenen Decke, den schlanken Stützen, umkleidet mit Aluminiumblech, und der Wandverkleidung aus kleinen quadratischen Mosaiksteinen eine kühle Eleganz aus.
__________________
(1) Dolff-Bonekämper 1999, S. 48-51.
Ausw-Stelle: LDA
Eintr-Datum: 1990.10.30
  
Seitenanfang 

 

OBJ-Dok-Nr.:
  
Teil-Nr.: 09050387,T,006
Straße: Bartningallee
Hausnummer: 2 & 4
Sachbegriff: Mietshaus
Datierung: Entwurf
num-Dat.: 1957
Datierung: Datierung
num-Dat.: 1958-1961
Datierung: Umbau
num-Dat.: 1986
Objekt @ Künstler: Entwurf
Architekt/Künstler: Eiermann, Egon
ber. Funktion: Architekt
Objekt @ Künstler: Ausführung
Architekt/Künstler: Schmittlein, Anton
ber. Funktion: Baugeschäft
Objekt @ Sozietät: Bauherr
Name: Gemeinnützige Deutsche Wohnungsbaugesellschaft
  
Seitenanfang 

 

OBJ-Dok-Nr.:
  
Teil-Nr.: 09050387,T,007
Straße: Bartningallee
Hausnummer: 5
Sachbegriff: Mietshaus

Abbildung des Denkmals
Datierung: Datierung
num-Dat.: 1957-1959
Datierung: Umbau
num-Dat.: 1964 & 1968
Objekt @ Künstler: Entwurf
Architekt/Künstler: Baldessari, Luciano
ber. Funktion: Architekt
Objekt @ Sozietät: Ausführung
Name: Grün und Bilfinger AG
Funktion: Baugesellschaft
Objekt @ Sozietät: Bauherr
Name: AG für den Aufbau des Hansaviertels
  
Seitenanfang 

 

OBJ-Dok-Nr.:
  
Teil-Nr.: 09050387,T,008
Straße: Bartningallee
Hausnummer: 1 & 3 & 5
Sachbegriff: Laden & Passage
Datierung: Entwurf
num-Dat.: 1974
Datierung: Datierung
num-Dat.: 1975-1976
Objekt @ Künstler: Entwurf
Architekt/Künstler: Frankenberger, Manfred
ber. Funktion: Architekt
Objekt @ Künstler: Ausführung
Architekt/Künstler: Braun, Walter
ber. Funktion: Baufirma
Objekt @ Sozietät: Bauherr
Name: Iduna Allgemeine Versicherung AG
  
Seitenanfang 

 

OBJ-Dok-Nr.:
  
Teil-Nr.: 09050387,T,009
Straße: Bartningallee
Hausnummer: 7
Sachbegriff: Mietshaus
Datierung: Datierung
num-Dat.: 1958-1960
Objekt @ Künstler: Entwurf
Architekt/Künstler: Van den Broek, J. H.
ber. Funktion: Architekt
Objekt @ Künstler: Entwurf
Architekt/Künstler: Bakema, J. B.
ber. Funktion: Architekt
Objekt @ Sozietät: Ausführung
Name: Stapf Stahlbetonbau
Funktion: Baufirma
Objekt @ Sozietät: Bauherr
Name: AG für den Aufbau des Hansaviertels
  
Seitenanfang 

 

OBJ-Dok-Nr.:
  
Teil-Nr.: 09050387,T,010
Straße: Bartningallee
Hausnummer: 9
Sachbegriff: Mietshaus
Datierung: Entwurf
num-Dat.: 1956
Datierung: Datierung
num-Dat.: 1957-1958
Objekt @ Künstler: Entwurf
Architekt/Künstler: Hassenpflug, Gustav
ber. Funktion: Architekt
Objekt @ Sozietät: Ausführung
Name: Philipp Holzmann
Funktion: Baugesellschaft
Objekt @ Sozietät: Bauherr
Name: AG für den Aufbau des Hansaviertels
  
Seitenanfang 

 

OBJ-Dok-Nr.:
  
Teil-Nr.: 09050387,T,011
Straße: Bartningallee
Hausnummer: 10A & 10B & 10C & 10D
Sachbegriff: Mietshaus
Datierung: Entwurf
num-Dat.: 1956
Datierung: Datierung
num-Dat.: 1957-1958
Objekt @ Künstler: Entwurf
Architekt/Künstler: Fisker, Kay
ber. Funktion: Architekt
Objekt @ Sozietät: Ausführung
Name: Herzog Bau GmbH
Funktion: Baugesellschaft
Objekt @ Sozietät: Bauherr
Name: AG für den Aufbau des Hansaviertels
  
Seitenanfang 

 

OBJ-Dok-Nr.:
  
Teil-Nr.: 09050387,T,012
Straße: Bartningallee
Hausnummer: 11 & 13
Sachbegriff: Mietshaus
Datierung: Datierung
num-Dat.: 1956-1957
Objekt @ Künstler: Entwurf
Architekt/Künstler: Lopez, Raymond
ber. Funktion: Architekt
Objekt @ Künstler: Entwurf
Architekt/Künstler: Beaudouin, Eugène
ber. Funktion: Architekt
Objekt @ Sozietät: Ausführung
Name: Stapf KG
Funktion: Baugesellschaft
Objekt @ Sozietät: Bauherr
Name: AG für den Aufbau des Hansaviertels
  
Seitenanfang 

 

OBJ-Dok-Nr.:
  
Teil-Nr.: 09050387,T,013
Straße: Bartningallee
Hausnummer: 12
Sachbegriff: Mietshaus
Datierung: Datierung
num-Dat.: 1956-1957
Datierung: Umbau
num-Dat.: 1987
Objekt @ Künstler: Entwurf
Architekt/Künstler: Senn, Otto H.
ber. Funktion: Architekt
Objekt @ Sozietät: Ausführung
Name: Lemmel Bau-KG
Funktion: Baugesellschaft
Objekt @ Sozietät: Bauherr
Name: AG für den Aufbau des Hansaviertels
  
Seitenanfang 

 

OBJ-Dok-Nr.:
  
Teil-Nr.: 09050387,T,014
Straße: Bartningallee
Hausnummer: 16
Sachbegriff: Mietshaus
Datierung: Datierung
num-Dat.: 1956-1957
Datierung: Umbau
num-Dat.: 1975 & 1988
Objekt @ Künstler: Entwurf
Architekt/Künstler: Schwippert, Hans
ber. Funktion: Architekt
Objekt @ Künstler: Ausführung
Architekt/Künstler: Schäler, Hermann
ber. Funktion: Baugeschäft
Objekt @ Sozietät: Bauherr
Name: AG für den Aufbau des Hansaviertels
Topographietext: Das Wohnhochhaus von Hans Schwippert nimmt mit seiner stark gegliederten, raumhaltigen Fassade und den kastenartigen Betonelementen die Architektur der 1970er Jahre vorweg. (1) Der Düsseldorfer Architekt ordnete um einen eingezogenen Erschließungskern drei gleich große Wohntrakte an. Die tragenden Wandscheiben (Schotten) sind weit über die Fensterebene hinausgeführt und oben vor einem offenen Luftraum rahmenartig verbunden. Es entsteht der Eindruck, dass die Wohneinheiten in ein vorgelagertes rechteckiges Gehäuse eingestellt sind, wobei die doppelgeschossigen Eckloggien den Blick auf den innen liegenden Hauskern freigeben. Das Punkthochhaus enthält gestapelte Maisonette- und Etagenwohnungen. In den Maisonettes mit ihren großzügigen, ungewöhnlich hohen Loggien können sich die Bewohner wie in einem Einfamilienhaus fühlen.
__________________
(1) BusB IV B, S. 550-551; Dolff-Bonekämper 1999, S. 78-82.
  
Seitenanfang 

 

OBJ-Dok-Nr.:
  
Teil-Nr.: 09050387,T,015
Straße: Händelallee
Hausnummer: 1 & 3 & 5 & 7 & 9
Sachbegriff: Wohnhaus & Laden

Abbildung des Denkmals
Datierung: Datierung
num-Dat.: 1956-1957
Datierung: Umbau
num-Dat.: 1971-1977
Objekt @ Künstler: Entwurf
Architekt/Künstler: Gropius, Walter
ber. Funktion: Architekt
Objekt @ Künstler: Ausführung
Architekt/Künstler: Schmittlein, Anton
ber. Funktion: Baufirma
Objekt @ Sozietät: Entwurf
Name: The Architects Collaborative
Objekt @ Sozietät: Bauherr
Name: IBA 57
Ausw-Stelle: LDA
Eintr-Datum: 1980.10.27
  
Seitenanfang 

 

Kaiser-Friedrich-Gedächtnis-Kirche

OBJ-Dok-Nr.:
  
Teil-Nr.: 09050387,T,016
Straße: Händelallee
Hausnummer: 20 & 22
Denkmalname: Kaiser-Friedrich-Gedächtnis-Kirche
Sachbegriff: Kirche ev. & Pfarrhaus & Gemeindehaus

Abbildung des Denkmals Abbildung des Denkmals Abbildung des Denkmals Abbildung des Denkmals Abbildung des Denkmals Abbildung des Denkmals Abbildung des Denkmals
Datierung: Datierung
num-Dat.: 1955-1957
Objekt @ Künstler: Entwurf
Architekt/Künstler: Lemmer, Ludwig
ber. Funktion: Architekt
Objekt @ Sozietät: Ausführung
Name: Dyckerhoff und Widmann KG
Funktion: Baugesellschaft
Objekt @ Sozietät: Bauherr
Name: Gemeindekirchenrat
Topographietext: Die evangelische Kaiser-Friedrich-Gedächtniskirche, die den südlichen Abschluss des Hansaviertels bildet, steht über den Fundamenten des kriegszerstörten Vorgängerbaus. (1) Die Lessingstraße, die einst vom Hansaplatz auf die Kirche zuführte, ist zwar aufgehoben, aber noch immer als Blickachse erkennbar. Senatsbaudirektor Ludwig Lemmer entwarf einen einschiffigen Stahlbetonbau, dem ein weithin sichtbarer Glockenturm in offener Gerüstkonstruktion angefügt ist. Die Eingangsseite mit ihrer geschlossenen, durch lisenenartige Stege gegliederten Wandfläche, den drei rechteckigen Portalen und einem weit ausgreifenden, gefalteten Betonschalendach wirkt festlich und monumental. Die Kaiser-Friedrich-Gedächtniskirche erhielt eine aufwendige künstlerische Ausstattung. Abstrakte und figurative Darstellungen stehen unvermittelt nebeneinander. Die Türen aus Aluminium stammen von Gerhard Marcks. (2) Hans Wagner und Ludwig Lemmer entwarfen die Altarwand, bei der farbige und golden schimmernde Mosaiksteinchen ein abstraktes, sinnbildhaft aufgeladenes Muster bilden. Auch die Westwand ist mosaiziert. Die Darstellung Johannes des Täufers stammt von Charles Crodel. Die Mosaikwand hinter der Kanzel zeigt eine Darstellung des apokalyptischen Christus von Hans Stocker. Die Längsseite nimmt eine großflächige Fensterwand des Malers und Glaskünstlers Georg Meistermann ein. Die dunkelgrün und grau schattierten Gläser lassen an eine Waldlandschaft denken, wobei die hellen Bereiche auf den "Sieg des Lichts" hindeuten. Die farbigen Rundfenster der gegenüberliegenden Wand stammen von Ludwig Peter Kowalski. (3)
_________________
(1) Aluminium und die Kaiser-Friedrich-Gedächtniskirche. Hrsg. von der Aluminium Zentrale e. V. Düsseldorf [1957]; Schmidt-Clausing, Fritz: Das Hansa-Viertel. Von den Schöneberger Wiesen zur "Stadt von Morgen". 2. Auflage Berlin 1957, S. 28-30; Kühne/Stephani 1978, S. 272-373; BusB VI, S. 215-216, 416-417; Dolff-Bonekämper 1999, S. 145-149; Dehio Berlin 2000, S. 422; Goetz/Hoffmann-Tauschwitz 2003, S. 126-127.
Die ursprüngliche Kaiser-Friedrich-Gedächtniskirche wurde 1892-95 von Johannes Vollmer in gotischer Stilfassung errichtet. Siehe BusB 1896, S. 179-180; Lütkemann 1926, S. 127-129; Wirth 1955, S. 52-53.
(2) Die Mitteltür zeigt St. Georg mit dem Drachen, siehe Rudloff, Martina: Gerhard Marcks. Das Plastische Werk. Werkverzeichnis. Hrsg. v. Günter Busch. Frankfurt am Main-Berlin-Wien 1977, S. 384.
(3) Die Rundfenster von Ludwig Peter Kowalski zeigen folgende Darstellungen: "Verkündigung", "Der Engel zeigt den Frauen das leere Grab", "Die sieben Gaben des Heiligen Geistes". Die Orgel mit einem Gehäuse aus Plexiglas und Aluminium stammt von der Fa. Schuke. Die häufige Verwendung von Aluminium überrascht. Das Material wurde von der deutschen Leichtmetallindustrie gestiftet, die für die Verwendung des Werkstoffs werben wollte. Aus Aluminium bestehen Turmrippen und -kreuz, Eingangstüren, Fensterrahmen, Geländer, Kanzel, Lesepult, Emporenverkleidung und Akustikdecke.
  
Seitenanfang 

 

OBJ-Dok-Nr.:
  
Teil-Nr.: 09050387,T,017
Straße: Händelallee
Hausnummer: 26 & 28 & 28A & 30 & 32 & 34
Sachbegriff: Wohnhausgruppe
Datierung: Entwurf
num-Dat.: 1956
Datierung: Datierung
num-Dat.: 1957
Datierung: Umbau
num-Dat.: 1964 & 1976
Objekt @ Künstler: Entwurf
Architekt/Künstler: Ludwig, Eduard
ber. Funktion: Architekt
Objekt @ Sozietät: Ausführung
Name: Siporex GmbH Hamburg
Funktion: Baugesellschaft
Objekt @ Sozietät: Bauherr
Name: AG für den Aufbau des Hansaviertels
  
Seitenanfang 

 

OBJ-Dok-Nr.:
  
Teil-Nr.: 09050387,T,018
Straße: Händelallee
Hausnummer: 29 & 41
Sachbegriff: Wohnhausgruppe
Datierung: Datierung
num-Dat.: 1957-1958
Objekt @ Künstler: Entwurf
Architekt/Künstler: Weber, Werner
ber. Funktion: Architekt
Objekt @ Sozietät: Ausführung
Name: Siporex GmbH Hamburg
Funktion: Baugesellschaft
Objekt @ Sozietät: Bauherr
Name: AG für den Aufbau des Hansaviertels
  
Seitenanfang 

 

OBJ-Dok-Nr.:
  
Teil-Nr.: 09050387,T,019
Straße: Händelallee
Hausnummer: 33 & 35 & 37 & 39
Sachbegriff: Wohnhausgruppe

Abbildung des Denkmals Abbildung des Denkmals Abbildung des Denkmals Abbildung des Denkmals Abbildung des Denkmals Abbildung des Denkmals Abbildung des Denkmals Abbildung des Denkmals Abbildung des Denkmals Abbildung des Denkmals
Datierung: Datierung
num-Dat.: 1957-1958
Datierung: Umbau
num-Dat.: 1977
Objekt @ Künstler: Entwurf
Architekt/Künstler: Jacobsen, Arne
ber. Funktion: Architekt
Objekt @ Sozietät: Ausführung
Name: Siporex GmbH Hamburg
Funktion: Baugesellschaft
Objekt @ Sozietät: Bauherr
Name: AG für den Aufbau des Hansaviertels
  
Seitenanfang 

 

OBJ-Dok-Nr.:
  
Teil-Nr.: 09050387,T,020
Straße: Händelallee
Hausnummer: 43 & 45 & 47
Sachbegriff: Wohnhausgruppe
Datierung: Datierung
num-Dat.: 1957-1958
Datierung: Umbau
num-Dat.: 1981
Objekt @ Künstler: Entwurf
Architekt/Künstler: Giefer, Alois
ber. Funktion: Architekt
Objekt @ Künstler: Entwurf
Architekt/Künstler: Mäckler, Hermann
ber. Funktion: Architekt
Objekt @ Sozietät: Ausführung
Name: Siporex GmbH Hamburg
Funktion: Baugesellschaft
Objekt @ Sozietät: Bauherr
Name: AG für den Aufbau des Hansaviertels
  
Seitenanfang 

 

OBJ-Dok-Nr.:
  
Teil-Nr.: 09050387,T,021
Straße: Händelallee
Hausnummer: 49 & 51 & 53
Sachbegriff: Wohnhausgruppe
Datierung: Datierung
num-Dat.: 1957-1958
Datierung: Umbau
num-Dat.: 1969
Objekt @ Künstler: Entwurf
Architekt/Künstler: Krahn, Johannes
ber. Funktion: Architekt
Objekt @ Sozietät: Ausführung
Name: Siporex GmbH Hamburg
Funktion: Baugesellschaft
Objekt @ Sozietät: Bauherr
Name: AG für den Aufbau des Hansaviertels
  
Seitenanfang 

 

OBJ-Dok-Nr.:
  
Teil-Nr.: 09050387,T,022
Straße: Händelallee
Hausnummer: 55 & 57
Sachbegriff: Wohnhausgruppe
Datierung: Datierung
num-Dat.: 1957-1960
Objekt @ Künstler: Entwurf
Architekt/Künstler: Ruf, Sep
ber. Funktion: Architekt
Objekt @ Sozietät: Bauherr
Name: AG für den Aufbau des Hansaviertels
  
Seitenanfang 

 

OBJ-Dok-Nr.:
  
Teil-Nr.: 09050387,T,023
Straße: Händelallee
Hausnummer: 59
Sachbegriff: Wohnhaus

Abbildung des Denkmals
Datierung: Datierung
num-Dat.: 1958-1959
Datierung: Umbau
num-Dat.: 1990
Objekt @ Künstler: Entwurf
Architekt/Künstler: Ruegenberg, Sergius
ber. Funktion: Architekt
Objekt @ Künstler: Entwurf
Architekt/Künstler: Möllendorf, Wolf von
ber. Funktion: Architekt
Objekt @ Sozietät: Ausführung
Name: H. Klammt AG
Funktion: Baugesellschaft
Objekt @ Person: Bauherr
Name: Rittinghausen, K. H. H. & Rittinghausen, A.
Topographietext: Ein außergewöhnliches Haus entwarfen Sergius Ruegenberg und Wolf von Möllendorf. (1) Mit seinen verwinkelten Räumen und gebrochenen, teils gekurvten Wandabläufen folgt es sehr subjektiven Nutzungsvorstellungen. So gibt es "Aufwachfenster", um die Morgensonne einzufangen. Aus den "inneren Anlässen des Familienlebens" sollte eine "sichtbare Lebendigkeit" des Außenbaus hervorgehen. Beispiel dafür ist der zweigeschossige Kopfbau, der sich extrovertiert mit einer vorstoßenden "Balkonnase" der Privatstraße zuwendet. Mit dem schräg ansteigenden, spitz zulaufenden Dach, den unregelmäßigen Fensterformaten und dem abgewinkelten Balkon vermittelt der Bau den Eindruck dynamischer Bewegung. Das Obergeschoss, das auf einer weiß gefassten Stahlkonstruktion ruht, scheint an einem rot gestrichenen Stahlträger aufgehängt zu sein, der schräg vor die spitze Nase des Bauteils gestellt ist.
__________________
(1) Dolff-Bonekämper 1999, S. 136-139.
  
Seitenanfang 

 

OBJ-Dok-Nr.:
  
Teil-Nr.: 09050387,T,024
Straße: Händelallee
Hausnummer: 61 & 61A
Sachbegriff: Wohnhaus
Datierung: Entwurf
num-Dat.: 1959
Datierung: Datierung
num-Dat.: 1960
Objekt @ Künstler: Entwurf
Architekt/Künstler: Bodammer & Berndt
ber. Funktion: Architekt
Objekt @ Künstler: Ausführung
Architekt/Künstler: Weiss, Karl
ber. Funktion: Baufirma
Objekt @ Person: Bauherr
Name: Hoffmann-Axthelm
ber. Funktion: Arzt
  
Seitenanfang 

 

OBJ-Dok-Nr.:
  
Teil-Nr.: 09050387,T,025
Straße: Händelallee
Hausnummer: 63
Sachbegriff: Wohnhaus
Datierung: Datierung
num-Dat.: 1957
Objekt @ Künstler: Entwurf
Architekt/Künstler: Hönow, Günter
ber. Funktion: Architekt
Objekt @ Sozietät: Ausführung
Name: Siporex GmbH Hamburg
Objekt @ Sozietät: Bauherr
Name: AG für den Aufbau des Hansaviertels
  
Seitenanfang 

 

OBJ-Dok-Nr.:
  
Teil-Nr.: 09050387,T,026
Straße: Händelallee
Hausnummer: 65
Sachbegriff: Wohnhaus
Datierung: Datierung
num-Dat.: 1960
Datierung: Umbau
num-Dat.: 1982
Objekt @ Künstler: Entwurf
Architekt/Künstler: Kirsten, Klaus
ber. Funktion: Architekt
Objekt @ Sozietät: Ausführung
Name: Massivbau GmbH
Funktion: Baugesellschaft
Objekt @ Person: Bauherr
Name: Kirsten, Klaus
ber. Funktion: Architekt
  
Seitenanfang 

 

OBJ-Dok-Nr.:
  
Teil-Nr.: 09050387,T,027
Straße: Händelallee
Hausnummer: 67
Sachbegriff: Wohnhaus
Datierung: Datierung
num-Dat.: 1958-1959
Datierung: Umbau
num-Dat.: 1982
Objekt @ Künstler: Entwurf
Architekt/Künstler: Kirsten, Klaus
ber. Funktion: Architekt
Objekt @ Künstler: Entwurf
Architekt/Künstler: Nather, Heinz
ber. Funktion: Architekt
Objekt @ Sozietät: Ausführung
Name: Hermann Schäler
Funktion: Baufirma
Objekt @ Person: Bauherr
Name: Blumenthal, Georg
ber. Funktion: Arzt
  
Seitenanfang 

 

U-Bahnhof Hansaplatz

OBJ-Dok-Nr.:
  
Teil-Nr.: 09050387,T,028
Straße: Hansaplatz
Denkmalname: U-Bahnhof Hansaplatz
Sachbegriff: Bahnhof (U)

Abbildung des Denkmals Abbildung des Denkmals Abbildung des Denkmals
Datierung: Datierung
num-Dat.: 1957-1958
Datierung: Umbau
num-Dat.: 1965
Objekt @ Künstler: Entwurf
Architekt/Künstler: Zinsser, Ernst & Plarre, Hansrudolf
ber. Funktion: Architekt
Objekt @ Künstler: Entwurf
Architekt/Künstler: Düttmann, Werner
ber. Funktion: Architekt
Objekt @ Sozietät: Bauherr
Name: Senator für Bau- und Wohnungswesen
  
Seitenanfang 

 

OBJ-Dok-Nr.:
  
Teil-Nr.: 09050387,T,029
Straße: Hanseatenweg
Hausnummer: 1 & 3
Sachbegriff: Mietshaus
Datierung: Entwurf
num-Dat.: 1956
Datierung: Datierung
num-Dat.: 1957-1958
Objekt @ Künstler: Entwurf
Architekt/Künstler: Taut, Max
ber. Funktion: Architekt
Objekt @ Künstler: Ausführung
Architekt/Künstler: Schmittlein, Anton
ber. Funktion: Baufirma
Objekt @ Sozietät: Bauherr
Name: AG für den Aufbau des Hansaviertels
Ausw-Stelle: LDA
Eintr-Datum: 1995.02.23
  
Seitenanfang 

 

OBJ-Dok-Nr.:
  
Teil-Nr.: 09050387,T,030
Straße: Hanseatenweg
Hausnummer: 6
Sachbegriff: Mietshaus
Datierung: Entwurf
num-Dat.: 1957
Datierung: Datierung
num-Dat.: 1959
Objekt @ Künstler: Entwurf
Architekt/Künstler: Schuster, Franz
ber. Funktion: Architekt
Objekt @ Sozietät: Ausführung
Name: Schwiegershausen und Schenk
Funktion: Baufirma
Objekt @ Sozietät: Bauherr
Name: AG für den Aufbau des Hansaviertels
  
Seitenanfang 

 

"Giraffe"

OBJ-Dok-Nr.:
  
Teil-Nr.: 09050387,T,031
Straße: Klopstockstraße
Hausnummer: 2
Denkmalname: "Giraffe"
Sachbegriff: Wohnhaus
Datierung: Datierung
num-Dat.: 1955-1957
Datierung: Umbau
num-Dat.: 1966 & 1981
Objekt @ Künstler: Entwurf
Architekt/Künstler: Müller-Rehm, Klaus
ber. Funktion: Architekt
Objekt @ Künstler: Entwurf
Architekt/Künstler: Siegmann, Gerhard Wilhelm Karl
ber. Funktion: Architekt
Objekt @ Künstler: Ausführung
Architekt/Künstler: Schäler, Hermann
ber. Funktion: Baufirma
Objekt @ Sozietät: Bauherr
Name: AG für den Aufbau des Hansaviertels
Topographietext: Als Erkennungszeichen des Viertels dient das markante Punkthochhaus von Klaus Müller-Rehm und Gerhard Siegmann, (1) das nach dem Signum des im Erdgeschoss befindlichen Lokals als "Giraffe" bezeichnet wird. Das siebzehngeschossige Gebäude, das wie eine Giraffe den Tiergarten überragt, beherrscht als städtebauliche Dominante die weiträumige Parklandschaft. Das Hochhaus besteht aus zwei versetzt angeordneten Wohntrakten, die durch einen gemeinsamen Treppenhauskern in der Mitte erschlossen werden. Die scheibenartigen Wohntrakte enthalten Einzimmerwohnungen für allein stehende Mieter, wobei eine Seite für Männer, die andere Seite für Frauen gedacht war. Das sieht man an den unterschiedlichen Grundrissvarianten, die einmal einen Kochschrank und einmal eine selbstständige Küche vorsehen. Die hell gefassten Außenseiten werden durch graue Bänder streifenartig gegliedert. Über einem zurückgesetzten Dachgeschoss mit Waschküche und Gemeinschaftsräumen folgt eine auskragende Dachplatte, die dem Hochhaus einen klaren Abschluss gibt.
__________________
(1) BusB IV B, S. 567-568; Dolff-Bonekämper 1999, S. 152-155.
  
Seitenanfang 

 

OBJ-Dok-Nr.:
  
Teil-Nr.: 09050387,T,032
Straße: Klopstockstraße
Hausnummer: 7 & 9 & 11
Sachbegriff: Mietshaus
Datierung: Datierung
num-Dat.: 1957
Objekt @ Künstler: Entwurf
Architekt/Künstler: Müller, Hans Christian
ber. Funktion: Architekt
Objekt @ Künstler: Ausführung
Architekt/Künstler: Schmittlein, Anton
ber. Funktion: Baufirma
Objekt @ Sozietät: Bauherr
Name: AG für den Aufbau des Hansaviertels
  
Seitenanfang 

 

OBJ-Dok-Nr.:
  
Teil-Nr.: 09050387,T,033
Straße: Klopstockstraße
Hausnummer: 13 & 15 & 17
Sachbegriff: Mietshaus
Datierung: Datierung
num-Dat.: 1956-1957
Objekt @ Künstler: Entwurf
Architekt/Künstler: Gottwald, Günther
ber. Funktion: Architekt
Objekt @ Künstler: Ausführung
Architekt/Künstler: Oelting, Christian
ber. Funktion: Baufirma
Objekt @ Sozietät: Bauherr
Name: AG für den Aufbau des Hansaviertels
  
Seitenanfang 

 

OBJ-Dok-Nr.:
  
Teil-Nr.: 09050387,T,034
Straße: Klopstockstraße
Hausnummer: 14 & 16 & 18
Sachbegriff: Mietshaus

Abbildung des Denkmals
Datierung: Datierung
num-Dat.: 1956-1957
Objekt @ Künstler: Entwurf
Architekt/Künstler: Vago, Pierre
ber. Funktion: Architekt
Objekt @ Sozietät: Ausführung
Name: Heinrich Trost KG
Funktion: Baugesellschaft
Objekt @ Sozietät: Bauherr
Name: AG für den Aufbau des Hansaviertels
Topographietext: Das Hochhaus des französischen Architekten Pierre Vago besitzt unterschiedlich gestaltete Fassaden. Die Ostseite wirkt durch vorgelegte Balkonbrüstungen und zurückgesetzten Fensterflächen sehr plastisch, an der Westseite sind Fenster und Wandabschnitte durch ein abstraktes grafisches Muster aus weißen, gelben, grauen oder hellblauen Streifen vertikal oder horizontal zusammengefasst. (1) Der ungewöhnliche Aufbau der Fassaden verweist auf die komplizierte "split-level" - Struktur des Hochhauses. Pierre Vago hat die Rahmenbinderkonstruktion aus Stahlbeton entlang der Längsachse geteilt und im östlichen Teil zwei Doppelachsen im Mittelfeld sowie jeweils eine Achse an den Hausenden um die Hälfte eines Geschosses erhöht. Dort befinden sich großzügige, anderthalbgeschossige Zimmer, die den Wohneinheiten im Hauskern angeschlossen sind. Da zwei anderthalbgeschossige Bereiche zusammen drei Ebenen einnehmen, die zugehörigen Wohnungen aber nur zwei, blieb Platz für ein Zwischenstockwerk, das kleinere Wohnungen enthält. Auch dieses Haus ist teilweise aufgeständert. Die offene, etwas erhöhte Halle liegt terrassenartig über der rückwärtigen Grünanlage.
___________________
(1) BusB IV B, S. 564-566; Dolff-Bonekämper 1999, S. 158-161.
Ausw-Stelle: LDA
Eintr-Datum: 1989.11.27
  
Seitenanfang 

 

OBJ-Dok-Nr.:
  
Teil-Nr.: 09050387,T,035
Straße: Klopstockstraße
Hausnummer: 19 & 21 & 23
Sachbegriff: Mietshaus
Datierung: Entwurf
num-Dat.: 1956
Datierung: Datierung
num-Dat.: 1957
Objekt @ Künstler: Entwurf
Architekt/Künstler: Luckhardt, Wassili
ber. Funktion: Architekt
Objekt @ Künstler: Entwurf
Architekt/Künstler: Hoffmann, Hubert
ber. Funktion: Architekt
Objekt @ Sozietät: Ausführung
Name: Heibus GmbH
Funktion: Baugesellschaft
Objekt @ Sozietät: Bauherr
Name: AG für den Aufbau des Hansaviertels
  
Seitenanfang 

 

OBJ-Dok-Nr.:
  
Teil-Nr.: 09050387,T,036
Straße: Klopstockstraße
Hausnummer: 25 & 27
Sachbegriff: Mietshaus
Datierung: Datierung
num-Dat.: 1957
Objekt @ Künstler: Entwurf
Architekt/Künstler: Schneider-Esleben, Paul
ber. Funktion: Architekt
Objekt @ Künstler: Ausführung
Architekt/Künstler: Oelting, Christian
ber. Funktion: Baufirma
Objekt @ Sozietät: Bauherr
Name: AG für den Aufbau des Hansaviertels
  
Seitenanfang 

 

OBJ-Dok-Nr.:
  
Teil-Nr.: 09050387,T,037
Straße: Klopstockstraße
Hausnummer: 29
Sachbegriff: KiTa
Datierung: Entwurf
num-Dat.: 1959
Datierung: Datierung
num-Dat.: 1960-1961
Objekt @ Sozietät: Entwurf
Name: Amt für Hochbau, Berlin Tiergarten
Objekt @ Sozietät: Ausführung
Name: Richter und Schädel
Funktion: Baugesellschaft
Objekt @ Sozietät: Bauherr
Name: Bezirksamt Tiergarten
  
Seitenanfang 

 

St. Ansgar

OBJ-Dok-Nr.:
  
Teil-Nr.: 09050387,T,038
Straße: Klopstockstraße
Hausnummer: 31
Denkmalname: St. Ansgar
Sachbegriff: Kirche kath. & Gemeindehaus & Pfarrhaus

Abbildung des Denkmals Abbildung des Denkmals
Datierung: Datierung
num-Dat.: 1956-1957
Datierung: Umbau
num-Dat.: 1988
Objekt @ Künstler: Entwurf
Architekt/Künstler: Kreuer, Willi
ber. Funktion: Architekt
Objekt @ Künstler: Ausführung
Architekt/Künstler: Braun, Walter
ber. Funktion: Baugeschäft
Objekt @ Sozietät: Bauherr
Name: AG für den Aufbau des Hansaviertels
Topographietext: Zwischen der Klopstockstraße und dem Stadtbahnviadukt sind vier unterschiedlich gestaltete Zeilenwohnhäuser von Hans Christian Müller, Günther Gottwald, Wassili Luckhardt mit Hubert Hoffmann sowie Paul Schneider-Esleben angeordnet. (1) An die Reihe der Zeilenbauten schließt sich die katholische Pfarrkirche St. Ansgar an, die mit ihrer Fassade und dem Glockenträger auf den Hansaplatz ausgerichtet ist. (2) Willy Kreuer errichtete das Kirchenschiff über dem Grundriss einer Parabel, wobei eine mehrfach gestaffelte Fensterwand den Raum weitet und Licht hineinführt. Die Parabelform, die im Kirchenbau der Nachkriegszeit sehr häufig begegnet, geht auf den Architekten Rudolf Schwarz zurück. (3) Die Fensterbahnen der gefalteten Wand sind durch versetzte, schräg gestellte Streben geteilt, sodass sich ein Zickzackmuster ergibt. Dem einheitlich durchgestalteten Innenraum fehlen traditionelle sakrale Motive. Der Altar stand ursprünglich genau am Scheitelpunkt der Parabel, wurde aber nach der Liturgiereform nach vorn gerückt. Die Kreuzigungsgruppe von Ludwig Gabriel Schrieber passt sich der Stimmung des Raumes an. An der geschlossenen Seitenwand ist eine aus 85 verschieden großen Putzbetonplatten bestehende Bildgruppe von Ludwig Peter Kowalski angebracht, die den Leidensweg Christi zeigt.
____________________
(1) BusB IV B, S. 568-572; Dolff-Bonekämper 1999, S. 162-171.
(2) Schmidt-Clausing, Fritz: Das Hansa-Viertel. Von den Schöneberger Wiesen zur "Stadt von Morgen". 2. Auflage Berlin 1957, S. 31-34; Streicher/Drave 1980, S. 93, 97-98, 161, 274-275; BusB VI, S. 214-215, 416; Dolff-Bonekämper 1999, S. 171-175; Dehio Berlin 2000, S. 422; 75 Jahre St. Ansgar im Hansa-Viertel 1926-2001. Festschrift. Berlin 2001.
(3) Das erste Beispiel für die Verwendung der Parabelform ist die Heilig-Kreuz-Kirche in Bottrop, die 1953-57 von Rudolf Schwarz errichtet wurde.
  
Seitenanfang 

 

OBJ-Dok-Nr.:
  
Teil-Nr.: 09050387,T,039
Straße: Klopstockstraße
Hausnummer: 30 & 32
Sachbegriff: Mietshaus

Abbildung des Denkmals Abbildung des Denkmals
Datierung: Datierung
num-Dat.: 1956-1957
Objekt @ Künstler: Entwurf
Architekt/Künstler: Aalto, Alvar
ber. Funktion: Architekt
Objekt @ Sozietät: Ausführung
Name: Beton- und Monierbau AG
Funktion: Baugesellschaft
Objekt @ Sozietät: Bauherr
Name: AG für den Aufbau des Hansaviertels
  
Seitenanfang 

 

Berlin-Pavillon

OBJ-Dok-Nr.:
  
Teil-Nr.: 09050387,T,040
Straße: Straße des 17. Juni
Hausnummer: 100
Straße: Klopstockstraße
Hausnummer: 1 & 3
Denkmalname: Berlin-Pavillon
Sachbegriff: Ausstellungsgebäude

Abbildung des Denkmals Abbildung des Denkmals Abbildung des Denkmals Abbildung des Denkmals
Datierung: Entwurf
num-Dat.: 1956
Datierung: Datierung
num-Dat.: 1957-1958
Datierung: Umbau
num-Dat.: 1980 & 1986
Objekt @ Sozietät: Entwurf
Name: Fehling, Gogel und Pfankuch
Funktion: Architektensozietät
Objekt @ Sozietät: Bauherr
Name: Interbau GmbH
Topographietext: Auftakt der Bauten des Hansaviertels an der Straße des 17. Juni, nahe dem S-Bahnhof Tiergarten, bildet der großzügig verglaste Eingangspavillon der Interbau 1957. Der Entwurf für das kleine Gebäude über einem asymmetrisch gebrochenen Grundriss stammt von Hermann Fehling.
  
Seitenanfang 

 

Liegende (Hansaplatz)

OBJ-Dok-Nr.:
  
Teil-Nr.: 09050387,T,041
Denkmalname: Liegende (Hansaplatz)
  
Seitenanfang 

 

Objekt (Hansaplatz)

OBJ-Dok-Nr.:
  
Teil-Nr.: 09050387,T,042
Denkmalname: Objekt (Hansaplatz)
  
Seitenanfang 

 

"Morgendämmerung Nr. 1"

OBJ-Dok-Nr.:
  
Teil-Nr.: 09050387,T,043
Denkmalname: "Morgendämmerung Nr. 1"
  
Seitenanfang 

 

Revisionsdatum Datenbank: 10.04.2014