denkmal  

 

Denkmale in Berlin.

S-Bahnhof Unter den Linden

OBJ-Dok-Nr.: 09020316 Zum Denkmalkartenausschnitt
  
Bezirk: Mitte
Ortsteil: Mitte
Straße: Unter den Linden
Denkmalart: Baudenkmal
Denkmalname: S-Bahnhof Unter den Linden
Sachbegriff: Bahnhof (S)

Abbildung des Denkmals
Datierung: Entwurf
num-Dat.: 1933
Datierung: Datierung
num-Dat.: 1935-1936
Datierung: Umbau
num-Dat.: 1947 & 1992
Objekt @ Künstler: Entwurf (?)
Architekt/Künstler: Brademann, Richard
Objekt @ Sozietät: Ausführung & Bauherr
Name: Deutsche Reichsbahn
Topographietext: Am westlichen Ende der Lindenallee befindet sich der S-Bahnhof Unter den Linden, ein Teil der Nord-Süd-S-Bahn, deren Tunnelstrecke zwischen Nordbahnhof und Anhalter Bahnhof 1934 begonnen und 1939 fertiggestellt wurde. Der nördliche Teilabschnitt konnte bereits 1936 eröffnet und während der Olympischen Spiele bis zum Bahnhof Unter den Linden genutzt werden. (1)
Der Entwurf für den 1935-36 erbauten unterirdischen S-Bahnhof mit Mittelbahnsteig, Zugängen an den Bahnsteigenden und Schalterhallen im Zwischengeschoss stammt von Richard Brademann. (2) In der Zeit von 1961-91 waren die Zugänge vermauert. Nach der Wiederöffnung 1991 wurden die oberirdischen Aufbauten und Schutzgitter an den Treppenköpfen in Anlehnung an die historischen Vorbilder erneuert. Zugänge und Bahnsteighalle sind in der Kennfarbe grün konsequent sachlich gestaltet: hell grün ist die Keramikverkleidung der Wände und Pfeiler, dunkel grüne Keramiksteine wurden für die gliedernden Elemente wie Abschlussgesimse, Rahmung der Reklamefelder, der Stationsschilder sowie die bauzeitlichen Abfertigungshäuschen auf dem Bahnsteig verwandt. Die Architektur des bekannten Bahnarchitekten Brademann zeigte auch in der Zeit nach 1933 wenig Unterschiede zu der von ihm schon in den 1920er Jahren entwickelten Bahnhofsarchitektur. Er brachte in bewährter Weise verkehrsbedingte und technische Erfordernisse und seine künstlerische Überzeugung in diesen Entwürfen zusammen.
________________
(1) Vgl. BusB X, Bd. B (2), S.75; Grabski 1939.
(2) Richard Brademann hat für diese Tunnelstrecke alle Bahnhöfe bis auf Nordbahnhof und Friedrichstraße gestaltet.
Lit-Kurzt.: BusB X B 2 1984
Stelle: S.75,181
Lit-Kurzt.: Zentralblatt der Bauverwaltung 57 (1937)
Stelle: S. 495ff
Lit-Kurzt.: Zentralblatt der Bauverwaltung 59 (1939)
Stelle: S. 581ff
Lit-Kurzt.: Die Baugilde 19 (1937) 31
Stelle: S. 1040
Lit-Kurzt.: Topographie Mitte/Mitte, 2003
Stelle: 285 f.
  
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Revisionsdatum Datenbank: 10.04.2014
 
 


 
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