Rundgang Museen
Deutsche Guggenheim
Unter den Linden 13/15
10117 Berlin
Die Deutsche Guggenheim ist ein Gemeinschaftsprojekt der New Yorker Guggenheim Stiftung und der Deutschen Bank. Das Haus, dessen Erdgeschoss heute die Ausstellungshalle beherbergt, wurde 1889 bis 1891 von Ende & Böckmann für die Diskontogesellschaft gebaut. 1925 bis 1929 entstand ein Erweiterungsbau an der Charlottenstraße und eine Verbindung zum Haus der Diskontogesellschaft in der Behrenstraße.
1933 verkaufte die Deutsche Bank, in der die Diskontogesellschaft mittlerweile aufgegangen war, das Sandsteingebäude an das Deutsche Reich. In der Folge war es Dienstgebäude verschiedener Reichsministerien. Nach dem Krieg nutzten die Internationale Demokratische Frauenföderation und der Freie Deutsche Gewerkschaftsbund das Haus. Seit 1990 gehört es wieder der Deutschen Bank.
Die ließ es 1994 bis 1997 nach Plänen einer Arbeitsgemeinschaft von Benedict Tonon mit Fritz Nowotny/Arthur Mähner und Assoziierte umbauen. Dabei wurde an der Straße Unter den Linden eine Aufstockung aus dem Jahr 1910 abgetragen, der Teil an der Charlottenstraße dagegen um zwei Etagen aufgestockt. Ein gläserner Fassadenschleier an der Charlottenstraße setzt sich im neuen Glasdach fort, das aus dem einstigen Innenhof ein weites Atrium macht.
In der früheren Schalterhalle entstand nach Plänen des Amerikaners Richard Gluckman die 510 qm große Galerie der Deutschen Guggenheim mit einem Museumsshop und einem Café.
Gezeigt werden Wechselausstellungen zeitgenössischer Kunst, die aus dem reichen Fundus der Guggenheim Stiftung schöpfen.
Weitere Informationen:
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Abbildungen:
Landesarchiv Berlin / Waldemar Titzenthaler
Landesarchiv Berlin
Deutsche Guggenheim Berlin / David Heald
Deutsche Guggenheim Berlin / Matthias Schormann (2)
Deutsche Guggenheim Berlin / Tom Sachs
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