Rundgang Museen
Bode-Museum
mit Münzkabinett und Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst
Bodestraße 1-3
10178 Berlin
Den Schiffsbug der Museumsinsel bildet das 1897 bis 1904 nach Plänen des Architekten Ernst von Ihne errichtete Kaiser-Friedrich-Museum. Es trägt seit 1956 den Namen des einstigen Generaldirektors der Museen, Wilhelm von Bode, der selbst maßgeblich an Lichtführung und Ausstellungskonzeption der Räume mitgearbeitet hatte.
Der dreiflügelige Bau gruppiert sich um mehrere Innenhöfe bis dicht an die Ufer von Spree und Kupfergraben. Die Inselspitze überragt eine Kuppel, unter der das weite, opulente Haupttreppenhaus liegt. Kaiserlich sollte das Haus wirken - innen wie außen. Davon geben bis heute die monumentalen Pilaster, Halbsäulen und Fensterumrahmungen Zeugnis.
Schrittweise wurde das Museum nach dem Krieg wieder aufgebaut. Seit 1997 wurde das Bauwerk nach Plänen von Heinz Tesar und Christoph Fischer durch eine Generalinstandsetzung saniert, im August 2000 schlossen sich die Bauarbeiten für die Grundinstandsetzung an.
Das Münzkabinett wurde anlässlich seines 100. Geburtstages am 22. Oktober 2004 im Bode-Museum wiedereröffnet. Seit dem 19. Oktober 2006 ist das gesamte Bode-Museum mit der Skulpturensammlung, dem Museum für Byzantinische Kunst, dem Münzkabinett und Werken der Gemäldegalerie wieder für die Öffentlichkeit zugänglich.
Weitere Informationen:
|
|
 |
 |
|
|
Abbildungen:
Landesarchiv Berlin / Waldemar Titzenthaler
Landesarchiv Berlin
Landesarchiv Berlin / Barbara Esch-Marowski
Landesarchiv Berlin / Klaus Lehnartz (3)
Landesdenkmalamt Berlin / Wolfgang Bittner
|