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Rundgang Mauerstreifen - Bauliche Entwicklung der Orte
East Side Gallery
Nördlich der Oberbaumbrücke liegt die East Side Gallery. Das 1,3 Kilometer lange Mauerstück an der Mühlenstraße gestalteten 1990 Künstler aus aller Welt mit 106 Wandbildern. Zu den bekanntesten Motiven gehören die Kopfmännchen des als Mauermaler im Westen bekannt gewordenen Thierry Noir und der Bruderkuss zwischen Honecker und Breshnev. Gemalt hat ihn der russische Künstler Dmitrji Vrubel unter dem Originaltitel "Mein Gott hilf mir, diese tödliche Liebe zu überleben".
1996 gründete sich die Künstlerinitiative East Side Gallery e.V., die durch private Spenden die von der Witterung stark mitgenommenen Kunstwerke sanieren und erhalten will. Im Sommer 2000 sponserte der Verband der Lackindustrie die Restaurierung von über 40 Bildern. Damit wurden etwa 300 Meter saniert, die anderen 1.000 Meter sahen einer ungewissen Zukunft entgegen. Ein Großteil der Galerie ist im Netz dokumentiert.
Mit dem Bau der neuen Großhalle jenseits der Mühlenstraße wurde ein Teil der Galerie abgebaut. So entstand ein Durchbruch, der das neue Quartier mit der Spree verbindet. Die herausgenommenen Teile wurden wie ein geöffnetes Tor auf der anderen Mauerseite wieder aufgebaut.
Zum 20. Jahrestag des Mauerfalls wurde die East-Side-Gallery aufwendig restauriert.
Weitere Informationen:
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Abbildungen:
Landesarchiv Berlin (2)
Landesarchiv Berlin / Klaus Lehnartz
Presse- und Informationsamt des Landes Berlin / Thie
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