Das Bundesministerium des Innern mietete etwa drei Fünftel der Flächen eines privat finanzierten und errichteten Bürohauses auf dem Gelände der ehemaligen Meierei Bolle.
Das markante hufeisenförmige Gebäude mit seinen runden Endtürmen öffnet sich zur Spree. Gebaut wurde es nach Plänen der Architekten Kühn Bergander Bley im Auftrag des Investors Ernst Freiberger - als Teil des Dienstleistungszentrums Spreebogen. Der Einzug in das 1994 fertiggestellte Haus begann bereits 1998.
Eingebettet ist das Haus in ein Ensemble, das in den frühen neunziger Jahren auf einer einstmals rein gewerblich genutzten Stadtbrache entstand und zu dem drei Bauteile gehören:
das High-Tech-Gewerbezentrum FOCUS Teleport der Architekten Ganz & Rolfes mit dem ehemaligen Förderturm der Kampffmeyer Mühlen das Dienstleistungszentrum Spreebogen, bestehend aus dem Gebäude des Innenministeriums, einer Ladenpassage in einem historischen Gebäuderiegel der Meierei Bolle und dem denkmalgeschützen "Haus am Wasser" und das neu gebaute Oberverwaltungsgericht mit angrenzender Wohnbebauung an der Kirchstraße.
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