Vom Adenauerplatz zum Wittenbergplatz
Bikinihaus
Der lang gestreckte Gebäudezug entlang der Budapester Straße entstand 1956 bis 1957 nach Plänen von Paul Schwebes und Hans Schoszberger als Teil des Zentrums am Zoo, das den Nordrand des Breitscheidplatzes bildet. Zu dem - heute als Zoobogen bezeichneten - Ensemble gehören das große Hochhaus am Hardenbergplatz, der Zoo-Palast, das Bikinihaus sowie das kleine Hochhaus mit dem Parkhaus am Zoo.
Ursprünglich fehlte dem Bikinihaus das dritte Stockwerk, wodurch das Gebäude in ein von Säulen getrenntes Oben und Unten zerfiel - Anlass genug für die Berliner, dem Haus seinen volkstümlichen Namen zu verleihen. 1978 wurde das fehlende Geschoss ergänzt, um Raum für die Kunsthalle zu schaffen.
Die Bayerische Immobilien Gruppe, seit 2001 Eigentümer des Zoobogen-Ensembles, will bei einem künftigen Umbau die Zahl der Ladengeschäfte erhöhen. Zur Aufwertung des Breitscheidplatzes wurde der 230 Meter lange Autotunnel geschlossen, der unter anderem vor dem Bikinihaus Fußgängern den Zugang erschwerte. Insgesamt sollen alle Gebäude des Zoobogens umgebaut werden.
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Abbildungen:
Landesarchiv Berlin (4)
Jörg Küster
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