Vom Alexanderplatz zum Pariser Platz
Botschaft USA
Die Vereinigten Staaten kehrten, wie Großbritannien und Frankreich, mit ihrer Botschaft an ihre historische Adresse zurück. Das Grundstück liegt an der Südwestecke des Pariser Platzes. Seit 1931 befand sich dort die Botschaft der USA. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude weitgehend zerstört
1996 ging das kalifornische Büro Moore, Ruble, Yudell aus einem Architekturwettbewerb als Sieger hervor. Die Realisierung des Entwurfs verzögerte sich indes durch Sicherheitsbedenken, die eine grundlegende Überarbeitung nötig machten. Die Fassaden an der Ebert- und Behrenstraße wurden zurückgenommen, um den nötigen Sicherheitsabstand zu wahren. Die Behrenstraße wurde aus dem gleichen Grund einige Meter nach Süden verlagert.
Eine Reihe größerer, skulpturaler Formen lockern das strenge Fensterraster der hellen Sandsteinfassaden. Am Pariser Platz teilt ein Einschnitt das Gebäude, der zu einem zylindrischen Vorhof führt. Über diesem Hof ragt ein gewellter Baldachin aus Stahl und Glas auf den Platz.
An der Ebertstraße thront auf dem Dach ein Penthouse, dem die ‚Laterne' vorgelagert ist - ein gläserner Konferenzsaal, der nachts als Pendant zu Quadriga und Reichstagskuppel erleuchtet wird. An der Ecke zur Behrenstraße liegt ein Pavillon als Vestibül, in dem eine Auftragsarbeit des Künstlers Sol Lewitt Platz fand. Den Übergang zur benachbarten DZ-Bank von Frank Gehry schließlich markiert ein gläserner Treppenturm.
Die Bauarbeiten begannen im Herbst 2004. Das Gebäude wurde 2008 fertig gestellt und eingeweiht.
Weitere Informationen:
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Abbildungen:
Landesarchiv Berlin (3)
Inge Johanna Bergner (2)
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