Vom Alexanderplatz zum Pariser Platz
Staatsoper Unter den Linden
Das Gebäude wurde 1741 bis 1743 nach Plänen von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff im Stil des preußischen Klassizismus errichtet - als Hofoper Friedrich des Großen und als erster Bau des Forum Fridericianum. Es war einer der ersten Theaterbauten Deutschlands, der - obwohl bis 1789 ausschließlich dem Hof und dem Adel vorbehalten - nicht mehr in ein Schloss integriert war.
Von der ursprünglichen Form blieb in der Folge - abgesehen von der markanten Fassade mit dem korinthischen Portikus - wenig erhalten: 1788 bauten Carl Gotthard Langhans und Georg Friedrich Boumann das Haus zum Rangtheater um. Nach einem Brand wurde das Haus von 1843 bis 1844 unter Leitung von Carl Ferdinand Langhans wieder aufgebaut. Eduart Fürstenau schließlich vergrößerte das Bühnenhaus von 1926 bis 1928.
Nach dem Kriege leitete Richard Paulick von 1952 bis 1955 den Wiederaufbau. Auch er bewahrte das Äußere, glich indes auch den völlig modernisierten Innenausbau stilistisch dem Vorgängerbau an. Der Apollosaal, eigentlich ein repräsentatives Foyer, dient seither als Konzertsaal.
Aufgrund einer umfangreichen Sanierung des Gebäudes, residiert das Ensemble derzeit im Schillertheater. Die Neueröffnung ist für den Beginn der Spielzeit 2014/15 geplant.
Weitere Informationen:
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Abbildungen:
Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz (2)
PhotoWareHouse
Land Berlin / Thie
Monika Ritterhaus / Staatsoper Unter den Linden
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