Wo sich heute das Gebäude der Komischen Oper Berlin befindet, wurde 1892 das prunkvolle Theater Unter den Linden erbaut. Die Pläne im neobarocken Stil lieferten Ferdinand Fellner und Hermann Gottfried Helmer. Nach umfangreichen Renovierungen öffnete das Haus 1898 als Metropol-Theater. In dem renommierten Operettentheater feierten Sänger wie Fritzi Massary oder Richard Tauber Triumphe.
1928 wurde das Innere des Gebäudes von Alfred Grenander umfassend erneuert. 1947 zog die Komische Oper Berlin unter Leitung Walter Felsensteins ein.
Nur die gröbsten Kriegsschäden hatte man in den 40er Jahren beseitigt. So gestaltete Kunz Nierade das Gebäude 1967 um. Dabei blieben das einst reich ausgestattete zentrale Treppenhaus und der zweirangige Zuschauerraum in Form des Wiener Spätbarocks weitgehend erhalten. Zuschauer betreten das Theater seither von der Behrenstraße - über einen mit Kupferplatten verkleideten Eingangstrakt. 2005/06 wurde das Foyer nach Plänen des Architekten Stephan Braunfels umgebaut.
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