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ÜberBrücken: Brückenbau 1990-1999

Sandkrugbrücke


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Die Sandkrugbrücke, am Anfang des 18. Jahrhunderts über einem unbedeutenden Wasserlauf nahe der Spree errichtet, liegt heute im zentralen Bereich der sich erneuernden deutschen Hauptstadt. Sie musste im Laufe ihrer Geschichte mehrmals den wachsenden Verkehrsbedürfnissen angepasst werden.

Die Stahlkonstruktion des Überbaus wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört und nur behelfsmäßig repariert. Das am ehemaligen Grenzübergang Invalidenstraße zwischen Ost- und West-Berlin gelegene Bauwerk konnte erst nach Beendigung der Teilung Deutschlands unter deutlicher Vergrößerung der Stützweite als stählerne Rahmenbrücke wieder aufgebaut werden und wurde als erster Neubau dem Verkehr zwischen beiden Stadthälften übergeben.

Die Brücke besteht aus fünf parallelen Zweigelenkrahmen mit verbindender orthotroper Fahrbahnplatte. Zwischen den Hauptträgern sind Querträger im Abstand von 2,00 m angeordnet, die mit den Rahmenriegeln einen Trägerrost bilden.

Die Rahmenstiele stehen auf längs beweglichen Lagern zur Übertragung der Vertikallasten. Hiervon unabhängig sind der Aufnahme der Rahmenschubkräfte dienende gesonderte, nachstellbare Horizontallager.
 

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