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ÜberBrücken: Brückenbau 1990-1999

Margaretenbrücke


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Die Margaretenbrücke (Ersatzbauwerk) kreuzt den nördlichen Berliner Außenring als Fußgängerüberführung in Hohenschönhausen.

Die Pylone der Brücke bestehen aus konischen Kastenprofilen, die mit eingeschweißten Querverbänden stabilisiert werden. Die Abhängungen sind mit HV-Schrauben befestigt. An den Widerlagern befinden sich zugfeste Bolzenlager; am Pylon (Mittelträger) sind elastomere Lagerführungen in Längsrichtung eingebaut. Der Überbau besteht aus einem Fachwerktrog aus Stahlprofilen, geschweißten Haupt- und Querträgern und einem HV-geschraubten Windverband. Die Zwischenlängsträger bestehen aus Kiefernholz mit aufgeschraubten Kiefernholzbohlen.

Die Brücke wurde beidseitig mit einem integrierten Zusatzgeländer für Behinderte ausgerüstet. Auf den Obergurten der Fachwerkträger wurden Holzbohlen als Handlauf aufgeschraubt. Über den vorhandenen Fernbahngleisen wurden horizontale Schutzdächer an den Untergurten befestigt. Im Bereich der geplanten Gleiserweiterung ist die nachträgliche Montage von Schutzdächern durch entsprechende Bohrungen vorbereitet.

Die Beleuchtung erfolgt mit je zwei Trilux-Ansatzleuchten an den Pylonen und im Bereich der Widerlager. Die Rampen wurden mit insgesamt 6 Trilux-Standleuchten (H = 4,00 m) ausgestattet.
 

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