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ÜberBrücken: Brückenbau 1990-1999

Kronprinzenbrücke


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Der Wiederaufbau der Kronprinzenbrücke über die Spree ist einer der ersten Brückenschläge nach der Wende. Er wurde damit zu einem Symbol für das Zusammenwachsen der ehemals geteilten Stadt und dem ehemals geteilten Europa. Um diese Bedeutung zu unterstreichen, wurde der Wiederaufbau der Brücke mit einer Kostenbeteiligung von 11,0 Mio. DM aus dem Entwicklungsfonds der Europäischen Gemeinschaft unterstützt.

Das Brückentragwerk besteht aus 2 über 3 Felder durchlaufenden Haupttragrohren mit einem Durchmesser von 1.016 mm, die schubfest mit der orthotropen Fahrbahnplat-te verbunden sind. Diese stützen sich über Streben im Abstand von 2,75 m jeweils auf die gegenüber der Horizontalen geneigten Bogentragrohre ab. Durch die Anordnung von in Brückenlängsrichtung verschieblichen Lagern gehen nur vertikale Lasten und Horizontallasten quer zur Brückenachse auf die flussseitigen Stahlpyramiden des Unterbaus. Die durch die große Mittelöffnung infolge Verkehrs auftretenden abhebenden Lagerkräfte werden durch vorgespannte Zugverankerungen in den Widerlagern aufgenommen.

4 hohe und 10 kleine Lichtmasten dienen zusammen mit vierzig Bodenlampen im Stufenbereich sowie einer im Geländer integrierten Lampe der Beleuchtung der Geh- und Fahrwege. Die Brückenuntersicht wird durch 8 in den Pfeilern untergebrachte Halogenscheinwerfer angestrahlt.
 

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