Die Heerstraßenbrücke im Bezirk Charlottenburg überquert im Zuge der Bundesstraße 5 die Fernbahnstrecke Berlin - Hamburg sowie die Gleise für die S-Bahn.
Die 1910 erbaute Brücke bestand aus einen zweifeldrigen Stahlüberbau und aus einem Stahlbetonrahmen. Die Widerlager waren Schwergewichtswände. Alle Bauteile entsprachen nicht mehr den heutigen verkehrlichen Anforderungen. Sie mussten deshalb abgerissen und durch Neubauten ersetzt werden.
Der neue Überbau besteht aus einer dreifeldrigen Stahlkonstruktion mit orthotroper Fahrbahnplatte. Die Widerlager wurden als Stahlbeton-Winkelstützwände, die Mittelstützen als Stahlbetonstützen mit Sohl- und Kopfbalken ausgebildet. Das Festlager der Brücke liegt auf der westlichen Brückenseite.
Aus architektonischen Gründen wurde die Gesamtgestaltung dem Altbau angepasst. Der Neubau ist mit Granitpylonen und schmiedeeisernem Ziergeländer versehen, welches zum Teil aus dem vorhandenen Überbau wiederverwendet wurde. Die Pylonauflager wurden aus Beton hergestellt. Das Verblendmauerwerk der Widerlagerwände besteht aus grob geschlagenem Kalkstein.
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