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ÜberBrücken: Brückenbau 1990-1999

George-C.-Marshall-Brücke


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Der Straßentunnel der B 96 ist ein wesentlicher Teil der Verkehrsanlagen im Zentralen Bereich Berlins. Die Tunnellösung wurde gewählt, um die B 96 den zukünftigen Entwicklungen von Verkehr und Städtebau anzupassen. Damit der südliche Anschluss an die oberirdische Trasse der B 96 nicht über bereits überlastete bestehende Kanalbrücken geführt werden muss, wurde diese Brücke über den Landwehrkanal errichtet. Sie bietet Platz für zwei Fahrstreifen in Süd-Nord-Richtung und drei in Nord-Süd-Richtung. Um die für die Durchfahrt der Schiffe erforderliche Höhenlage zu erreichen, mussten die Kanaluferstraßen im Kreuzungsbereich um etwa zwei Meter angehoben werden.

Die Brücke wurde für eine hohe Verkehrsbelastung ausgelegt. Dennoch wirkt sie - als moderne Stahlbetonkonstruktion geplant und ausgeführt - elegant und filigran. Die Gestaltung erinnert zugleich an die früheren Korb-Bogenbrücken des Landwehrkanals, die noch in einigen Positionen erhalten sind.

Überbau und Widerlager bilden eine konstruktive Einheit. Der Anschluss der Bogenfinger an die Widerlager ist gelenkig ausgebildet (Betongelenke).

Angesichts der Lage im Zentrum Berlins wurde diese Brücke ausgewählt, um an den Initiator des "Marshallplanes" George C. Marshall zu erinnern. Mit seinem Namen verbindet sich unter anderem der Wiederaufbau Berlins aus den Ruinen des Zweiten Weltkrieges.
 

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