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ÜberBrücken: Brückenbau 2000-2009

Brücke über den Britzer Verbindungskanal

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Brücke über den Britzer Verbindungskanal
 
Die Fortführung des Autobahnzubringers zur BAB A 13 vom Autobahndreieck Neukölln nach Dresden erfordert den Neubau einer Brücke über den Britzer Verbindungskanal. Erstmalig wurden für die zwei Richtungsfahrbahnen nur drei Bogenebenen gewählt. Die Fahrbahnplatten können jeweils unter Aufrechterhaltung des Verkehrs wechselseitig erneuert werden.

Für das 112,10 m lange Bauwerk wurde ein Bogen mit Zugband gewählt. In der Ansicht sind jeweils acht senkrechte Hänger mit tropfenförmigen Anschlüssen angeordnet. Die Bögen sind als luftdicht verschlossene Stahlhohlkästen mit veränderlichem Querschnitt ausgeführt. Sie sind parabelförmig ausgebildet. Der mittlere Bogen ist vertikal, die beiden äußeren Bögen sind mit 10° nach innen geneigt. Die Bögen sind im Scheitelbereich durch Querriegel aus Rundrohren verbunden. An den Fußpunkten haben die Oberkanten der Stahlhohlkästen einen gegenläufigen Anzug. Zur Anprallsicherung wurde der mittlere Bogen bis auf 3,0 m Höhe über der Fahrbahn mit Beton ausgefüllt.

Die Fahrbahnplatte ist als Stahlverbundkonstruktion ausgebildet. Die Querträger haben entsprechend dem Kraftfluss einen Anzug zum mittleren Versteifungsträger.

Die Bogenfußpunkte lagern auf den Widerlagerwänden auf. Die Wände sind mit horizontalen Trapezleisten und Glattschalung profiliert. Die Widerlagerwände sind leicht gekrümmt. Die von den Auflagerbänken abgesetzten Flügel sind mit der gleichen Schräge wie die der Bogenfußpunkte nach hinten geführt und verklinkert.
 

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