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Öffentlicher Hochbau - Ausgewählte Projekte im Bereich Kultur

Theater an der Parkaue


Neue Bühne mit Drehscheibe im Fußboden sichtbar; Foto: Andreas Muhs
Neue Bühne mit Drehscheibe im Fußboden sichtbar; Foto: Andreas Muhs

Vorhang auf für das neue Funktionsgebäude
Das Theater an der Parkaue ist das größte Kinder- und Jugendtheater Deutschlands. Hervorgegangen ist es aus dem "Theater der Freundschaft", das nach dem Zweiten Weltkrieg in der 1911 errichteten Höheren Knabenschule an der Parkaue untergebracht wurde. Anfang 2015 wurde mit dem Bau eines neuen Funktionsgebäudes mit Kulissenmagazin, einer Bühne sowie mit 99 Zuschauerplätzen auf Teleskoptribünen begonnen. Damit verfügt das denkmalgeschützte Ensemble heute über insgesamt 600 Zuschauerplätze und drei Bühnen.

Die Fassade des funktionalen Neubaus besteht aus Metallelementen, die sich farblich an den Altbau anpassen. Das gesamte Ensemble ist heute mithilfe des Neubaus sowohl für Menschen als auch Kulissen barrierefrei passierbar.

Auch im Altbau konnten einige Verbesserungen für die Besucherinnen und Besucher vorgenommen werden. Im Zuschauersaal der Bühne wurden die Sichtlinien sowie die Akustik und die Bühnentechnik optimiert. Hinzu kam die Erneuerung technischer Anlagen sowie der Einbau eines Personenaufzugs zur barrierefreien Erschließung der Bühne.

Querschnitt des neuen Funktionsgebäudes
Querschnitt des neuen Funktionsgebäudes

Grundriss mit neuem Funktionsgebäude
Grundriss mit neuem Funktionsgebäude
Lageplan
Lageplan

Daten

Adresse
Parkaue 29
10367 Berlin
  • Bauherrin
    Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung Hochbau
  • Planverfasser/-in
    (Verfahren + Architekt/-in)

    Verhandlungsverfahren
    PMS AG – Architekten und Ingenieure,
    Mara Pinardi Architekten
  • Bauzeit
    01/2014 (Beginn Abbruch alte Probenbühne) - 10/2015
  • BGF Bruttogrundfläche
    2.728 m²
  • NF Nutzfläche
    1.710 m²
  • GBK Gesamtbaukosten (200 – 700)
    6.850.000 €
  • SBK Summe Baukosten (300, 400)
    4.400.000 €
  • SBK/BGF
    1.466 €/m²

Südfassade mit Zugangsportalen; Foto: Andreas Muhs
Südfassade mit Zugangsportalen; Foto: Andreas Muhs

Requisitenlager im Obergeschoss; Foto: Andreas Muhs
Requisitenlager im Obergeschoss; Foto: Andreas Muhs