Die Neugestaltung des Arnswalder Platzes im Jahre 1933 fand ein Jahr später ihre Vollendung durch eine besonders große Brunnenanlage. In dieser Form blieb der Platz bis heute erhalten und steht nun unter Denkmalschutz.
Der "Fruchtbarkeitsbrunnen"- ein monumentaler Brunnen aus rotem Porphyr - bildet den Mittelpunkt der gesamten Anlage. Er wurde von dem damals sehr bekannten Bildhauer Hugo Lederer in den Jahren 1927 bis 1934 als eines seiner wichtigen Spätwerke geschaffen. Der Fruchtbarkeitsbrunnen, oft auch "Stierbrunnen" genannt, gehört zu den bestimmenden künstlerischen Anlagen im Bezirk. Mit seinem Sockel ist er 6,35 Meter hoch und seine Schale, die auf acht kleinen Sockeln lagert und mit 2,25 m unnahbar hoch ist, durchmisst acht Meter. In deren Mitte befindet sich ein pilzförmiger Aufbau, auf den sich die Fontänen ergießen.
Neben der Schale stehen - symmetrisch angeordnet und stilisiert - zwei Stiere, die seitlich von jeweils zwei Figuren mit Symbolen zum Thema des Brunnens flankiert werden:
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Mutter mit Kind, Schäfer mit Widder,
Schnitterin mit Ährenbündel und Fischer mit Netz. |
Auf den Sockel gelangt man über 14 Stufen.
Wegen umfangreicher Sanierungsmaßnahmen bleibt der Brunnen noch bis voraussichtlich Mitte 2009 außer Betrieb. Stand 2008
Fruchtbarkeitsbrunnen (auch Stierbrunnen genannt)
| Standort |
Arnswalder Platz, 10407 Berlin |
| Brunnenaufbau |
Maße: Höhe 6,35 m (Sockel),
Ø 8,00 m (Becken), Höhe 5,00 m (Stier)
Material: roter Porphyr |
| Entwurf |
Hermann Lederer |
| Baujahr |
1927 bis 1934 |
| Verkehrsverbindungen |
Bus 348, 200
Tram 20, 2, 3, 4 |
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