Der zweistufige Brunnen aus Terrakotta ist in Form und Stil der italienischen Hochrenaissance (3. Viertel des 19. Jahrhunderts) nachempfunden worden und ist vermutlich der einzige erhaltene seiner Art in Berlin.
Ehemaliger Standort war ein Villengarten in Hirschgarten bei Berlin.
Der reich mit ornamentalem und figuralem Schmuck verzierte Brunnenstock, in einem runden Becken stehend, ist von vier auf Säulen ruhenden runden Halbschalen umgeben. Darüber sind Nympfen und Löwenköpfe angebracht, die als Wasserspeier fungierten. An seiner Spitze trägt der Brunnenstock eine kleine Schale, aus der ursprünglich das Wasser aus einer Mittelfontäne austrat. Wegen der Anfälligkeit des Materials wurde diese Wasserführung stillgelegt und 1993 durch 12 ringförmig angeordnete Sprudelfontänen im Brunnenbecken ersetzt.
Der Brunnen ist stillgelegt und eingehaust, daher gibt es derzeit kein aktuelles Foto.
Neorenaissance-Brunnen
| Standort |
Am Köllnischen Park / Rungestraße, 10178 Berlin |
| Brunnenaufbau |
Maße: Ø 3,00 m (Becken),
Ø 2,20 m (Halbschalen),
Höhe 3,00 m (Brunnenstock)
Material: Terrakotta |
| Entwurf |
unbekannt |
| Baujahr |
um 1860
Sanierung: 1971 /1993 |
| Verkehrsverbindungen |
S-Bahn S5, S7, S75, S9
U-Bahn U2, U8
Bus 265 |
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Historisches Foto

Historisches Foto

Zustand nach der Modernisierung 1993
(Morgenpost vom 18.08.1994)
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