Berlin-Tipps  

 

Öffentliche Brunnen in Berlin: Friedrichshain-Kreuzberg

Brunnen am Berlin-Museum


Brunnen Berlin-Museum - Gesamtansicht     Berlin-Karte
Bezirk Friedrichshain-
Kreuzberg von Berlin

Die umfangreiche, vom Bezirksamt Kreuzberg in Auftrag gegebene Brunnenanlage entstand im Rahmen der Internationalen Bauausstellung von 1987, als der Garten des Berlin-Museums nach Entwürfen der renommierten Architekten Hans Kollhof und Arthur Ovaska unter Einbeziehung des barocken Museumsbaus komplett neu gestaltet wurde.

Kernstück und wichtiges gliederndes Element des Gartens ist die Brunnenanlage, die sich im wesentlichen aus einer langgestreckten Wasserachse und einem Springbrunnen zusammen setzt. Die Wasserachse teilt den Garten in einen nördlichen und einen südlichen Teil. Sie führt, begleitet von Gras- und Schotterflächen, vom Hochplateau direkt auf die Mitte des Ehrenhofes im Berlin-Museum zu. Im Bereich des Hanges passt sich die aus dunklem Granit gefertigte Achse dem charakteristischen, abgestuften Böschungsprofil an, d. h. sie wurde kaskadenförmig ausgebildet und darüber hinaus mit einer variablen Oberflächenstruktur versehen.

Auch der Springbrunnen wurde geschickt in das künstliche Gefälle integriert. Er besteht aus einer auf Bodenniveau platzierten flachen Brunnenschale, deren Rund von Mosaikpflaster und - im Bereich der Böschung - von einer betonierten Futtermauer umfasst wird.

(Quelle: "Wenn alle Brünnlein fließen", herausgegeben vom Bezirksamt Kreuzberg von Berlin, Hochbauamt und Untere Denkmalschutzbehörde)

Brunnen am Berlin-Museum
Standort Hollmannstraße, 10969 Berlin
Brunnenaufbau
Entwurf Hans Kollhof und Arthur Ovaska
Baujahr 1987
Verkehrsverbindungen U-Bahn U1, U6
Bus 265

 
Brunnen Berlin-Museum - kaskadenförmige Wasserachse - Klick für Vergrößerung
Kaskadenförmige Wasserachse
(Vergrößerung 71 KB)

Brunnen Berlin-Museum - variable Oberflächenstruktur der Wasserachse

Brunnen Berlin-Museum - Blick von oben