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Öffentliche Beleuchtung in Berlin - Gaslaternen

Umrüstung der Gashängeleuchten


LED-Hängeleuchte am Ludwigkirchplatz; Foto: Linus Lintner
LED-Hängeleuchte am Ludwigkirchplatz;
Foto: Linus Lintner

Die gasbetriebenen Hängeleuchten gehören seit dem Beginn des vergangenen Jahrhunderts zum Stadtbild Berlins. Die Leuchten sind mit 4, 6 oder 9 Gasglühkörpern ausgestattet.

Seit Anfang der 1980er Jahre wurden sie auch in der elektrischen Variante verbaut, mit Natriumdampflampen (NAV) oder Quecksilberdampflampen (HQL). Insgesamt hat Berlin momentan 4.600 Leuchten in der elektrischen bzw. mit Gas betriebenen Variante.

Eine erste Umrüstung der Gashängeleuchten auf LED fand 2012 am denkmalgeschützten Gerickesteg statt. Aber auch bei den mit HQL bestückten Leuchten besteht Handlungsbedarf, 100 dieser Leuchten wurden in 2013 durch LED-Modelle ausgetauscht. Die neuen Leuchten sind so konstruiert, dass sie als Ersatz aller Varianten zum Einsatz kommen können. Egal mit welcher Zahl von Glühkörpern die Gasleuchte und mit wie viel Watt die elektrische Vorgängerleuchte ausgestattet war. Bei dieser neuen Leuchte ist die Leistung zwischen 40 und 75 Watt wählbar, je nach Bedarf. Oberstes Ziel ist und bleibt, die äußere Form de Leuchte und eine dem Gaslicht ähnliche Lichtfarbe zu erhalten.

Die neuen LED-Leuchten sind unter anderem am Ludwigkirchplatz in Charlottenburg-Wilmersdorf und in der Manteuffelstraße in Friedrichshain-Kreuzberg zu finden. Auch Gashängeleuchten sind bereits durch derartige Leuchten ersetzt, zu sehen in der Nähe des Wansdorfer Platzes im Schwendyweg in Spandau.