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Öffentliche Beleuchtung in Berlin - Abgeschlossenes Bauvorhaben

Archiv: Projekt: 700 LED-Aufsatzleuchten für Berlin-Neukölln


Das Land Berlin hat das erste größere Vorhaben zur Umrüstung von Gasaufsatzleuchten umgesetzt. Das Maßnahmengebiet befindet sich im Bezirk Neukölln und wird begrenzt durch die Flughafenstraße im Norden, die Karl-Marx-Straße im Osten, die Trasse der S-Bahn im Süden und das Tempelhofer Feld im Westen.

In den Neuköllner Stadtquartieren erstreckte sich ein Netz von Gasaufsatzleuchten des Typs BAMAG U 7. Deren Umrüstung von Gas- auf LED-Betrieb trägt in diesem Gebiet zu einer flächendeckenden und energiesparenden Erneuerung der Straßen- und Platzbeleuchtung bei, ohne den städtebaulichen Charakter dieser Quartiere zu verändern. Die vorhandenen Bündelpfeilermaste wurden erhalten und für den elektrischen Betrieb wiederverwendet.

Ziel des Vorhabens war eine beträchtliche Reduzierung des jährlichen Energieverbrauches: von 4.469 kWh je Gasaufsatzleuchte auf 100 kWh je LED-Leuchte. Nach der Umrüstung der Leuchten reduzieren sich die CO2-Emissionen um jährlich rund 500 Tonnen.

Das Land Berlin bekam nach dem Umweltentlastungsprogramm Berlin (UEP II) eine Förderung über rund 825.000 Euro.

Darüber hinaus hat das Land Berlin bereits 2012 beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, vertreten durch den Projektträger Jülich, einen Förderantrag zur Umrüstung von Gasaufsatzleuchten im Bezirk Neukölln gestellt und am 26.10.2012 den Zuwendungsbescheid über die Förderung in Höhe von rund 280.000 Euro erhalten. Damit bekam das Land Berlin einen großen Teil der Projektkosten als Zuwendung erstattet. Die Baukosten der Maßnahme ergaben sich zu rund 2,9 Mio. Euro.

Das Projekt Klimaschutztechnologien bei der Stromnutzung der Stadt Berlin - Bereich Außenbeleuchtung - im Bezirk Neukölln hatte das Förderkennzeichen FKZ 03KS3671. Es wurde gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Nähere Informationen

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit:
Projektträger Jülich: