Seinen Namen erhielt der Pariser Platz 1814 anlässlich der Eroberung von Paris durch preußisch-alliierte Truppen. Sinnbild bürgerlich-kulturellen Stolzes, ist er seit Mitte des 19. Jahrhunderts klassizistisch-einheitlich bebaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er zerstört, zu Mauerzeiten dann fast vollständig abgeräumt. Nach dem Mauerfall wurde zunächst die wilhelminische Platzbegrünung wieder angelegt, 1993 beschloss der Berliner Senat, den Pariser Platz als "offiziellen Empfangssalon von Berlin" in seinen alten Dimensionen wieder aufzubauen, ohne aber die historische Architektur exakt nachzubilden. Mit den Botschaften der USA und Frankreichs, dem Hotel Adlon und der Akademie der Künste kehren traditionelle Institutionen an den Ort zurück.
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