Einst beherbergten sie dem Zille sein Milieu, heute findet man hier Galerien und Boutiquen - was wäre Berlin ohne seine Hinterhöfe? Die Hackeschen Höfe sind bereits so etwas wie das Wahrzeichen von Berlin-Mitte, ihre Renovierung wurde zum Vorbild für ähnliche Sanierungsfälle in diesem Bereich. Ähnlich vielfältig ist die Geschichte der Kurt-Berndt-Höfe. 1911/12 für die Metropol-Palast-Gesellschaft errichtet, zählten einst Textilproduzenten, Buchdrucker und eine Kaffeerösterei zu ihren Mietern. Von 1956 bis 1984 befanden sich hier das 4. Physikalische Institut der Humboldt-Universität und Laboratorien der Akademie der Wissenschaften. Nach der Rückübertragung an den Alteigentümer wurde das Gebäude von 1997 bis 1999 modernisiert und rekonstruiert. Größter Mieter ist nun das Goethe-Institut.
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