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© Muhs/Elsen
Der städtebauliche Wandel Berlins zur deutschen Hauptstadt fand in drei sehr unterschiedlichen Stadtquartieren - in Moabit, Tiergarten und Mitte - statt. Moabit, nördlich des äußeren Spreebogens, war lange ein Ort des Militärs und der Industrie, bis ins 19. Jahrhundert wurden hier Pulvermagazine oder Hospitäler ausgelagert. Zu Mauerzeiten von der Justizvollzugsanstalt und den Gerichten geprägt, wird der Stadtteil seit Mitte der 80er wird in einen Dienstleistungsstandort umgewandelt.
Im Moabiter Werder befinden sich nun die Wohnungen der Bundesbediensteten, durch den Tiergarten kommt man ins Regierungs- und Parlamentsviertel im inneren Spreebogen. Die neu errichtete Kronprinzenbrücke verbindet schließlich das Tiergarten-Viertel wieder mit Mitte. Dort, in der Nähe des Bahnhofs Friedrichstraße hat sich etwa das Bundes-Presseamt angesiedelt.
So verbindet das "Band des Bundes" - städtebaulich das größte Neubauprojekt Berlins - vom Kanzlerpark im Westen über das Bundeskanzleramt und die Abgeordnetenbüros im Osten nicht nur etwa 400 Jahre Stadtentwicklungsgeschichte, sondern auch die einst getrennten Hälften Ost und West.
Rundgang durchs Regierungsviertel
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