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Peter-Joseph-Lenné-Preis des Landes Berlin
Allgemeine Informationen
Lenné-Preis 1996: Städtische Grünordnungsplanung
Das Preisverfahren wurde auf Anregung der Landschaftsarchitekten Prof. Hermann Mattern und Prof. Jürgen Barth durch einen Beschluß des Senats von Berlin geschaffen. Der Preis wird seit 1965 jährlich verliehen.
Er wird für die drei Bereiche Garten- und Landschaftsarchitektur, Städtische Grünordnungs- und Landschaftsplanung einschließlich Naturschutz mit je einer Aufgabe ausgeschrieben.
Für das Wettbewerbsverfahren wurden Richtlinien vom Senat von Berlin beschlossen. Ein Fachausschuss mit Vertretern der Berliner Hochschulen, der Akademie der Künste, der Karl-Foerster-Stiftung und der Verwaltung des Berliner Grüns betreut das Verfahren. Die Durchführung liegt in den Händen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung.
Lenné-Preis 1995: Landschaftsplanung
Die Ausschreibung erfolgt jeweils im Februar. Der Abgabeschluß liegt Mitte Juni und die Preisverleihung Ende Oktober.
Teilnehmen können Einzelpersonen und Arbeitsgemeinschaften an jeweils einer Aufgabe, sofern keiner der Teilnehmer älter als 35 Jahre ist. Für Teilnehmer aus den Ländern der Europäischen Union, der Schweiz und Norwegen wird für die Ausschreibungsunterlagen eine Schutzgebühr von 17 EURO erhoben. Teilnehmer aus anderen Ländern erhalten die Unterlagen kostenlos zugesandt.
Gefordert werden in einer Arbeit zwei Entwurfspläne im Format DIN A 0
sowie eine CD mit je einer druckbaren pdf-Datei von Blatt 1 und Blatt 2. Wettbewerbssprache ist Deutsch, es wird aber auch Englisch akzeptiert. Der Schwerpunkt liegt auf der zeichnerischen Darstellung.
Eine vom Auslober berufene unabhängige Jury wählt in jedem Aufgabenbereich die beste Lösung aus, die dann mit dem Peter-Joseph-Lenné-Preis ausgezeichnet wird. Weitere besonders gute Arbeiten können Peter-Joseph-Lenné-Anerkennungen erhalten. Für Arbeiten, die besonders qualitätsvolle Beiträge zur Pflanzenverwendung liefern, kann im Lenné-Preisverfahren die Karl-Foerster-Anerkennung vergeben werden.
Die Preisträger werden in einem Festakt gewürdigt. Eine Auswahl der Arbeiten wird in einer Ausstellung in Berlin gezeigt. Die Ergebnisse des Verfahrens sowie Abbildungen der besten und interessantesten Arbeiten werden in einer Dokumentation veröffentlicht.
In jedem der drei Bereiche A, B und C kann ein Peter-Joseph-Lenné-Preis in Höhe von 3.850 Euro vergeben werden. Die möglichen Anerkennungen der Karl-Foerster-Stiftung sind mit insgesamt 1.500 Euro dotiert.
Themen des Preisverfahrens sind jährlich wechselnde Aufgaben in Berlin, in den deutschen Bundesländern und in benachbarten Ländern. Sowohl in der Ortswahl als auch in den Aufgabenstellungen wird Wert darauf gelegt, die "Grenzüberschreitungen" der Freiraumplanung und Landschaftsgestaltung in andere Bereiche auszuloten.
Die Teilnehmer des Peter-Joseph-Lenné-Preises kommen meist aus Deutschland und Europa, aber auch aus entfernteren Ländern und Kontinenten. Seit Beginn des Verfahrens haben etwa 10.000 junge Fachleute ihre Entwürfe zu diesem Preisverfahren eingereicht. Die Zahl und die Herkunft der Teilnehmer wechselt je nach Themen und Orten. In den letzten Jahren wurden jeweils etwa 200 Arbeiten eingereicht.
Der Lenné-Preis ist inzwischen weltweit das größte Verfahren dieser Art im Fachgebiet Landschaftsarchitektur.
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