Städtebau  
 

Nichtoffener Realisierungswettbewerb für Architekten/innen als Generalplaner mit Landschaftsarchitekten/innen
"Neubau Heinrich-Böll-Oberschule Berlin Spandau"


Ausschreibung


Anlass und Ziel

Gegenstand des Wettbewerbes war der Neubau der Heinrich-Böll-Oberschule als Integrierte Sekundarschule Am Forstacker 9/11 in 13587 Berlin Spandau.

Die Heinrich-Böll-Oberschule ist zurzeit in einem provisorischen Schuldorf untergebracht, das vor ca. 25 Jahren für eine beabsichtigte Standzeit von 10 Jahren errichtet wurde. Das ursprüngliche Schulgebäude wurde aufgrund von Schadstoffbelastung bereits im Jahre 1989 geräumt und in den Jahren 2010/2011 abgerissen.

Die provisorischen Gebäude weisen bauliche und energetische Defizite auf. Sie entsprechen nicht dem aktuellen und zukünftigen Bedarf der Heinrich- Böll-Oberschule als Reformschule im gebundenen Ganztagsbetrieb und sollen deshalb durch einen Neubau ersetzt werden. Die Sporthalle im östlichen Grundstücksbereich bleibt erhalten, da sie in einem guten baulichen Zustand ist und durch Anbau eines Aufzugs aktuellen Anforderungen angepasst wurde.

Am Standort sollen nach Fertigstellung des Neubaus ca. 975 Schüler in einer 6-zügigen Mittelstufe SEK I sowie einer 5-zügigen gymnasialen Oberstufe SEK II unterrichtet werden.

Die Grundstücksgröße beträgt ca. 43.283 m2. Der Neubau soll unter laufendem Schulbetrieb errichtet werden. Die hierfür vorgesehene Grundstücksfläche befindet sich im Bereich des ursprünglichen Schulgebäudes und beträgt ca. 11.985 m2.

Ziel des Wettbewerbes ist es, ein zeitgemäßes und wirtschaftliches Schulgebäude mit hoher Gestaltqualität zu erhalten. Im Rahmen des Wettbewerbs sollen zudem die Freiflächen qualifiziert und neu gestaltet werden.

Die Planung soll unter dem Aspekt des energieoptimierten Bauens im Sinne eines innovativen energie- und kosteneffizienten Gebäudekonzeptes nach gültiger EnEV umgesetzt werden.

Das umzusetzende Raumprogramm umfasst eine Nutzfläche von ca. 7.775 m2 sowie Freiflächen von rund 7.600 m2, davon 4.875 m2 Pausenflächen.

Für die Baumaßnahme ist für die Kostengruppen 300 bis 500 nach DIN 276 ein Kostenrahmen von ca. 21.000.000,– Euro (brutto) vorgesehen. Die Fertigstellung ist für 2023 geplant.

Luftbild
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Lageplan
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