Städtebau  
 

Nichtoffener Wettbewerb
"Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung, Berlin Mitte"

Ergebnis


1. Preis
Staab Architekten GmbH, Berlin

Verfasser: Prof. Volker Staab
Mitarbeit: Petra Wäldle, Simon Banakar, Eriona Zeneli, Sönke Reteike, Peter Axelsen

Sonderfachleute / Berater: Tragwerkskonzept: B+G Ingenieure Bollinger und Grohmann GmbH, Frankfurt a.M. , Prof. Klaus Bollinger, Prof. Christoph Gengnagel, Kim Boris Löffler, Rafael Pastrana, Tommaso Pagnacco

Energiekonzept: WBP WINKELS BEHRENS POSPICH Ingenieure für Haustechnik GmbH, Münster Prof. Andreas Winkels

 
2. Preis
Bruno Fioretti Marquez Architekten, Berlin

Verfasser: Piero Bruno
Mitarbeit: Lion Schreiber, Benedikt Breitenhuber, Gloria Moreno Merlo, Francisco Javier Moreno García, Silvia Possamai, Mateo Vianello

Sonderfachleute / Berater: Tragwerk: ifb frohloff staffa kühl ecker

Haustechnik: HL = Technik Engineering GMBH

Renderings: PONNIE Images

 
3. Preis
ARGE sinning architekten, Darmstadt & stinner architekten GmbH, Stockach/Baden

Verfasser: Norbert Sinning, Franz Stinner
Mitarbeit: Masoomeh Mostaan, Karin Tzschoppe, Nazanin Mehregan, Johannes Heynold, Matthias Meyer

Sonderfachleute / Berater: TGA: HL PP International GmbH, München, Dipl.-Ing. Klaus Peter

Lichtplanung: Bartenbach

 
4. Preis
dasch zürn architekten, Stuttgart

Verfasser: Helmut Dasch, Joachim Zürn
Mitarbeit: Sebastian Kittelberger, Joachim Ziligen

Sonderfachleute / Berater: Tragwerk: Weischede Herrmann und Partner, Stuttgart

Energie/TGA: Schreiber Ingenieure, Ulm

Freianlagen: Planstatt Senner, Überlingen

 
5. Preis
EM2N Architekten Daniel Niggli Mathias Müller ETH SIA BSA, AG, Zürich (CH)

Verfasser: Daniel Niggli, Mathias Müller, Fabian Hörmann
Mitarbeit: Mathias Kampmann, Leonard Wertgen, Aljosa Kotnjek, Baptiste Blot, Caroline Vogel

Sonderfachleute / Berater: Tragwerksplanung: Pichler Ingenieure GmbH, Berlin, Andreas Schulz

Gebäudetechnik/Energie: Plan B - Beratende

Ingenieure GmbH, Berlin, Bernd Behrendt

 
Anerkennung
F29 Architekten GmbH, Dresden

Verfasser: Christian Schmitz
Mitarbeit: Martin Gebauer, Reni Raschke

Sonderfachleute / Berater: Haustechnik: INNIUS DÖ, Dresden, Bernd Kliemes

 
Anerkennung
AFF architekten, Berlin

Verfasser: Gebrüder Martin und Sven Fröhlich, Ulrike Dix, Monic Frahn, Sascha Schulz
Mitarbeit: Francesca Boninsegna, Charlotte Reh (Praktikantin)

Sonderfachleute / Berater: Bauphysik: BBS Ingenieurbüro GmbH, Weimar, Uwe Gronau

Statik: ingenieurbüro ib-bauArt GmbH, Berlin, Peter Klaus

Modellbau: Unikat Hentrich Architekturmodelle, Karsten Hentrich

 
Anerkennung
KONERMANN SIEGMUND ARCHITEKTEN BDA, Hamburg

Verfasser: Ingo Siegmund, Georg Konermann-Dall
Mitarbeit: Karl Strobel, Horst Meyer, Iris Neuhaus

 
Anerkennung
PPAG architects ztgmbh, Wien (AT)

Verfasser: Anna Popelka, Georg Poduschka
Mitarbeit: Jakub Dvorak, Paul Fürst, Katrin Lehner, Natascha Peinsipp, Anna Krumpholz, Andrea Popelka

Sonderfachleute / Berater: Haustechnik/Bauphysik: Ernst Kainmüller

 

Empfehlung des Preisgerichts:

Das Preisgericht empfiehlt dem Auslober einstimmig, den 1. Preis mit der Realisierung zu beauftragen. Hierbei sind folgende Empfehlungen zu berücksichtigen:

  • Bei der Realisierung sollen folgende Vertreter aus dem Preisgericht als Beratergremium das Projekt begleiten: die Vorsitzende des Preisgerichts Hilde Léon, der Landeskonservator und Leiter des Landesdenkmalamtes von Berlin Dr. Jörg Haspel, die Direktorin des Bauhaus-Archivs / Museum für Gestaltung Dr. Annemarie Jaeggi, die Senatsbaudirektorin Regula Lüscher und der Fachpreisrichter Johannes Löbbert.
  • Das Raumprogramm, vor allem die Abweichung der Einpassplanung sind mit dem Bedarfsträger und dem Nutzer zu überarbeiten.
  • Die das Gelände querende Abwasserdruckleitung darf in keinem Fall beeinträchtigt werden, d.h. die hierfür notwendige Höhenquote muss zwingend eingehalten werden.
  • Alle Beteiligten im Preisgericht sind sich bewusst, dass die Unterbauung des gesamten Grundstücks zur Verschiebung der Bauabläufe und Zeitpläne führen wird. Die Lage und der Umfang der Baulogisitk sind mit dem Ziel, eine zeitliche Verschiebung zu vermeiden, zu prüfen. Ein Event zum 100. Gründungsjubiläum des Bauhauses 2019 hat bei allen Überlegungen hohe Priorität.
  • Der Anschluss zwischen Neubau-Sockel und Bestand ist sehr sensibel und bisher noch nicht gelöst. Er ist in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege architektonisch auszuformulieren.
  • Die Brückenrampe ist als Weg mit den vielfältigen Anschlüssen zu allen Seiten – zum Hof und zum Dach - als Objekt deutlich herauszuarbeiten, auch im Kontext mit den beiden anderen neuen Baukörpern unter dem Plateau.
  • Der Brandschutz und die Konstruktion des gläsernen Turms sind zu prüfen, ohne die Leichtigkeit und Nutzbarkeit preiszugeben.
  • Die Feinabstimmung der Volumina der Baukörper zueinander, insbesondere des Riegelbauwerks im Norden, ist zu überprüfen.