Städtebau  
 

Nichtoffener Wettbewerb
"Neubau des Leonardo-da-Vinci-Gymnasiums"

Ausschreibung


Anlass und Ziel

Gegenstand des Wettbewerbes ist der Neubau eines Schulgebäudes für das Leonardo-da-Vinci-Gymnasium am Standort Christoph-Ruden-Str. 3, 12349 Berlin Neukölln, Ortsteil Buckow.

Das Leonardo-da-Vinci-Gymnasium wurde 1983 als Gymnasium gegründet. 1990 wurde der Standort wegen Asbestschäden aufgegeben und ein als Provisorium für wenige Jahre geplanter Ersatzbau mit überwiegend flachen Gebäudeteilen am Haewererweg bezogen. Das asbestbelastete Schulgebäude an der Christoph-Ruden-Straße 3 wurde 2009 abgerissen.

Das Land Berlin beabsichtigt das Leonardo-da-Vinci-Gymnasium als eines von drei Pilot-Schulneubauten unter dem besonderen Aspekt der Nachhaltigkeit zu realisieren. Um die Zertifizierung in der Qualitätsstufe "Silber" nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude (BNB), Modul Unterrichtsgebäude, frühzeitig zu gewährleisten wird das gesamte Projekt durch einen vom Bauherrn beauftragten Koordinator für Nachhaltigkeit begleitet. Bereits im Rahmen der Vorprüfung wird von Seiten des Auslobers besonderes Augenmerk auf die Nachhaltigkeitspotentiale der Wettbewerbsentwürfe gerichtet.

Der Auslober erwartet städtebaulich und gestalterisch anspruchsvolle Entwürfe nach den Prinzipien des energieoptimierten und nachhaltigen Bauens, die den für öffentliche Bauherren ab 31.12.2018 obligatorischen Energiestandard "Fast-Nullenergiegebäude" – entsprechend der "EU-Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (EPBD)" – vorbildlich und zukunftsorientiert umsetzen.

Das Raumprogramm des Schulneubaus für 850 Schüler umfasst eine Gesamt-Nutzfläche (NF) von insgesamt ca. 6.265 qm. Dies beinhaltet neben den Allgemeinen Unterrichtsräumen und dem Verwaltungsbereich insbesondere die Fachräume für Chemie, Physik, Biologie sowie Informatik einen Freizeitbereich und eine Cafeteria.

Auf dem ca. 39.931 qm großen Schulgrundstück sind neben den erforderlichen Erschließungs- und Anpassungsmaßnahmen Pausenbereiche und ein Schülerarbeitsgarten zu planen.

Für die Baumaßnahme ist ein Gesamtkostenrahmen von maximal 22.600.000,- Euro (brutto) einschließlich Unvorhergesehenes (UV) vor gesehen. Der Baubeginn ist für 2015/16 beabsichtigt.

Schrägluftbild
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Luftbild 2012, M 1:3.000
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