Städtebau  
 

Nichtoffener Wettbewerb
"Neubau Oberstufenzentrum Chemie, Physik, Biologie"

Ausschreibung


Anlass und Ziel
Gegenstand des Wettbewerbs ist der Neubau eines Schulgebäudes und einer Zweifeld-Sporthalle für das Oberstufenzentrum Chemie, Physik, Biologie/ Lise-Meitner-Schule auf dem beräumten Grundstück Lipschitzallee 25 in Berlin-Neukölln in unmittelbarer Nachbarschaft zum bestehenden Schulgebäude.

Die Lise-Meitner-Schule ist im Raum Berlin Brandenburg das einzige Oberstufenzentrum, das das Berufsfeld Chemie, Physik und Biologie in der Ausbildung in seiner Gesamtheit abdeckt und gilt als naturwissenschaftliches Kompetenzzentrum. Aufgrund stetig gestiegener Schülerzahlen ist das räumliche Angebot nicht mehr ausreichend und die Lehr- und Laborbedingungen sollen ausgebaut und verbessert werden. Das derzeit genutzte Gebäude von 1979 weist Schadstoffbelastungen sowie einen hohen Sanierungsbedarf auf und wird den baulich-funktionalen Anforderungen nicht mehr gerecht. Ein Neubau auf dem benachbarten Grundstück hat sich als die wirtschaftlichste Lösung herausgestellt. Der jetzige Schulbau soll ebenso wie die vorhandene Sporthalle nach Fertigstellung des Neubaus abgerissen werden.

Das für das Oberstufenzentrum zu realisierende Raumprogramm umfasst eine Gesamt-Nutzfläche (NF) von insgesamt ca. 10.000qm für das Schulgebäude sowie ca. 1.200qm für die Zweifeld-Sporthalle. Dies beinhaltet neben den Allgemeinen Unterrichtsräumen und dem Verwaltungsbereich insbesondere die Fachräume und Labore für Chemie, Physik und Biologie sowie einen Freizeitbereich mit Cafeteria. Daneben sind rund 10.500qm Außenflächen mit Sportnutzung neu zu gestalten.

Ziel des Verfahrens ist ein städtebaulich und architektonisch anspruchsvoller Entwurf unter dem Aspekt des energieoptimierten Bauens, der der spezifischen Ausrichtung der Lise-Meitner-Schule gerecht wird und unter engen Terminvorgaben realisierbar ist.

Für die Baumaßnahme sind Gesamtkosten nach DIN 276 in Höhe von 46,7 Millionen Euro (inklusive der Abrisskosten) vorgegeben. Diese Kostenobergrenze ist zwingend einzuhalten. Die Baumaßnahme wird zu 90% aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) gefördert.

Mit dem Neubau soll in 2014 begonnen werden. Die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Luftbild
Luftbild

Lageplan mit Eintragung des Wettbewerbsbereiches
Lageplan mit Eintragung des Wettbewerbsbereiches

Wettbewerbsgrundstück mit Bebauung Gropiusstadt
Wettbewerbsgrundstück mit Bebauung Gropiusstadt

Wettbewerbsgrundstück von Westen
Wettbewerbsgrundstück von Westen