Städtebau  
 

Nichtoffener Wettbewerb
"Neubau Oberstufenzentrum Chemie, Physik, Biologie"

Ergebnis: Anerkennung


Anerkennung:
8.000,- Euro
  Becker · Scheidt Kasprusch Architekten BDA, Berlin

Verfasser: Reiner Becker, Hermann Scheidt, Prof. Frank Kasprusch
Mitarbeiter: Sarah Maria Schäfer, Senta Seidler, Matthias Bednasch, Ramona Gappa, Lisa Metzger-Pegau
Landschaftsarchitekt: planung.freiraum Barbara Willecke Landschaftsarchitektin, Berlin


Beurteilung durch das Preisgericht:

Durch die Anordnung der Gebäude wird der Außenbereich nachvollziehbar gegliedert in drei unterschiedliche Zonen: Ein Vorplatz als Erweiterung des Efeuwegs, ein Schulhof und eine Außensportanlage in direkter Verbindung mit der Sporthalle.

Die vorgeschlagene Gliederung ermöglicht eine sinnvolle städtebauliche Einbindung in den Schulstandort. Bei einer näheren Betrachtung erscheinen jedoch die Dimensionen und Proportionen der resultierenden Außenräume zu undifferenziert und unentschieden. Die Positionierung der Schulgebäude bewirkt eine sehr starke Teilung des Grundstücks.

Durch die übersichtliche Zusammenlegung der Eingänge der Schule und der Sporthalle sowie die Anordnung der Mensa in unmittelbarer Nähe des Eingangsbereichs könnte die Schule auch außerhalb die Schulzeiten ein wichtiger Anziehungsort für die Umgebung werden. Die unnötig komplizierte architektonische Lösung des Zugangs zur Sporthalle wird jedoch von der Jury in Frage gestellt. Die architektonische Verbindung der Volumina von Schul- und Sporthalle bildet ein wichtiges Merkmal des Entwurfs; die Komposition der zwei Gebäudekörper wirkt aber nach der Meinung der Jury schematisch und additiv. Die Einbringung eines Teils des Schulprogramms in das 1.OG der Turnhalle erzeugt zusätzlich Unschärfe in der architektonischen Komposition.

Die großzügige Eingangshalle als Verbindung zwischen Vorplatz und Pausenhof wird positiv bewertet; das vorgeschlagene Glasdach ist jedoch kostenintensiv und verursacht nach Meinung der Jury eine Reihe von ungelösten Problemen. Die Organisation des Schulgebäudes ist kompakt um zwei Höfe organisiert; die Proportion der Höfe, die als Hauptlichtquelle für einige Aufenthalts- und Unterrichtsräume fungieren, wird kritisch beurteilt.

Die Treppenhäuser, die im EG nicht direkt ins Freie führen, sind Brandschutztechnisch nicht gelöst.

Das Gebäude weist interessante städtebauliche Setzungen auf, bleibt aber schematisch in der architektonischen Ausformulierung.
Modellfoto
Modellfoto

Perspektive
Perspektive

Lageplan
Lageplan

Grundriss EG
Grundriss EG

Ansicht Süd-West
Ansicht Süd-West

Schnitt
Schnitt
 


 
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
Württembergische Straße 6, 10707 Berlin
Telefonzentrale: 030 90139-3000 / Berliner Behördenrufnummer: 115

PDF-Dateien öffnen mit Firefox

Das Browser Firefox hat seit einigen Monaten ein Problem mit dem Laden von PDF-Dateien. mehr