Städtebau  
 

Nichtoffener städtebaulich-landschaftsplanerischer Wettbewerb
"Wohnen an den Buckower Feldern, Berlin Neukölln"

Ausschreibung


Anlass und Ziel

Berlin braucht als wachsende Metropole zusätzlichen Wohnungsbau. Ziel ist deshalb, dass in der laufenden Legislaturperiode 30.000 neue Wohnungen gebaut werden, was einem jährliche Zuwachs von 6.000 Wohnungen entspricht.

Am südlichen Stadtrand Berlins, direkt an der Grenze zum Land Brandenburg, liegen die Buckower Felder. Eine Teilfläche von 15,5 Hektar befindet sich im Eigentum des Landes und wurde mit dem Ziel der Vermarktung an den Liegenschaftsfonds Berlin übertragen. Dieses Areal ist eine der letzten großen Entwicklungsflächen im Bezirk Neukölln. Rund 9,5 Hektar hiervon weist der Flächennutzungsplan Berlin als Wohnungsbaufläche aus.

Hier soll eine aufgelockerte und durchgrünte Wohnsiedlung mit hohen ökologischen Standards zu bezahlbaren Preisen entstehen. Die Bereiche an der Gerlinger Straße und dem Buckower Damm eignen sich für Geschosswohnungsbau, auf den dahinter liegenden Grundstücksflächen ist eine Bebauung mit Einfamilien- und Doppelhäusern denkbar. Neben dem zukünftigen Baugebiet sind auch die benachbarten Landschaftsflächen (ca. 6 Hektar) Gegenstand des Wettbewerbs. Sie sollen im Zuge der Entwicklung des neuen Wohnquartiers offengehalten und für ökologische Ausgleichsmaßnahmen sowie für Erholungsnutzungen der Bevölkerung qualifiziert werden, was eine weitere landwirtschaftliche Nutzung nicht ausschließt.

Mit dem Wettbewerb soll ein überzeugendes städtebaulich- landschaftsplanerisches Konzept gefunden werden, dass die Grundlage für die Aufstellung eines Bebauungsplans und die Vermarktung der Grundstücke bildet.

Luftbild
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Lageplan
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