Städtebau  
 

Nichtoffener Wettbewerb
"Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch"

Ausschreibung


Anlass und Ziel
Gegenstand des Wettbewerbs ist der Umbau und die Sanierung sowie die Erweiterung eines bestehenden Werkstattgebäudes der Stiftung Oper in Berlin zum Hauptgebäude der Hochschule für Schauspielkunst. Das Gebäude wird zurzeit noch durch den zentralen Bühnenservice der Opernstiftung genutzt. Für die Hochschule für Schauspielkunst ist ein Grundstück mit ca. 8.435 qm neu gebildet worden, das über eine Stichstraße von der Zinnowitzer Straße erschlossen wird.

Die Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" ist derzeit neben dem Hauptstandort an der Schnellerstraße in Berlin-Schöneweide noch an drei weiteren Standorten untergebracht. Der Hauptstandort Schnellerstraße sowie die anderen Standorte Belforter Straße, Parkaue und Immanuelkirchstraße sind für nutzungsgerechte Erweiterungs-und Sanierungsmaßnahmen ungeeignet. Der Senat von Berlin hat deshalb nach umfangreichen Voruntersuchungen im Juni 2009 beschlossen, die dezentralen Hochschulstandorte aufzugeben und einen neuen Zentralstandort im rückwärtigen Grundstücksbereich der Chausseestraße 28/30 in Berlin Mitte zu schaffen. Ausschließlich das Studiotheater 'bat' soll am Standort Belforter Straße verbleiben.

Das für die Hochschule für Schauspielkunst zu realisierende Raumprogramm umfasst eine Gesamt-Nutzfläche (NF) von insgesamt 8.092 qm. Dies beinhaltet neben den fachlichen Einrichtungen mit den Lehr- und Übungsräumen sowie den abteilungsspezifischen Arbeitsräumen den zentralen Bereich mit zwei Studiobühnen, Werkstätten und Fundusräumen, einer Bibliothek und einer Cafeteria / Mensa sowie den Verwaltungsbereich.

Ziel des Verfahrens ist ein gestalterisch und funktional anspruchsvoller und wirtschaftlicher Entwurf, der der Bedeutung der Schauspielschule gerecht wird.

Für die Baumaßnahme sind Gesamtkosten nach DIN 276 in Höhe von 32,5 Millionen Euro vorgegeben. Diese Kostenobergrenze ist zwingend einzuhalten.

Mit dem Bau der Maßnahme soll in 2012 begonnen werden. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2015 vorgesehen.

Bestandsansicht
Bestandsansicht

Luftbild mit Einzeichnung des Grundstücks
Luftbild mit Einzeichnung des Grundstücks