Städtebau  
 

Nichtoffener Wettbewerb
"Neubau einer kongresstauglichen Messehalle"

Ergebnis: 2. Preis


2. Preis:
30.000,- Euro
  wulf & partner, Freie Architekten BDA, Stuttgart

Verfasser: wulf & partner, Freie Architekten BDA
Mitarbeiter: Steffen Vogt, Victoria Schock, Camilo Hernandez, Jean-Charles Canas, Peter Brachat, Nicole Ehni
Tragwerksplanung: Knippers Helbig GmbH, Stuttgart / Köln (Roman Schieber, Hans Günther Pfleging)
Freianlagen: Planstatt Senner, Überlingen (Patricia Legner)
TGA: Pfeil & Koch Ingenieurgesellschaft GmbH, Köln (Hans Günther Pfleging)
Brandschutz: HHP Nord-Ost, Braunschweig (Dr. Willi Siegfried)


Beurteilung durch das Preisgericht:

Die differenzierten Anforderungen bezüglich der Anbindungen an die bestehenden Hallen und bezüglich der Bewertung der Zugänglichkeiten von Außen wurden beim gegenständlichen Projekt außerordentlich geschickt konzipiert. So wird zum einen dem Wunsch nach einer signifikanten Eingangshalle am Messedamm nachgekommen und zum anderen die Anbindung im Westen an den bestehenden Südeingang mit einer großzügigen Treppenanlage aus dem Erdgeschoss und einem direkten Eingang auf der bestehenden Untergeschossebene gewährleistet. Damit ist für den Messebesucher ein Verkehrsfluss in Ost-West-Richtung auf beiden Ebenen gegeben und somit auch die getrennte Bespielbarkeit in mehrfacher Weise nachgewiesen. Des Weiteren ist die Anbindung an die Hallen 2 und 7 durch Verbindungsgänge im Bereich der Beschickungshöfe auf zwei Ebenen gewährleistet, was als ein enormer funktionaler Vorteil gewertet werden kann.

Volumetrisch wird mit dem Hallenbaukörper die bestehende Geometrie aufgenommen und fortgeführt und mit einem Verwaltungsbaukörper auch in der Höhe entsprechend reagiert. Im Bezug auf die konstruktive Durchbildung ist anzumerken, dass auf Grund der geringen Spannweiten im Untergeschoss die Trägerhöhen etwas überdimensioniert erscheinen. Die kastenförmigen Träger über der stützenlosen Halle im Erdgeschoss, zusammen mit den dazwischen liegenden Glasflächen stellen eine kostenintensive Lösung dar und könnten im Hinblick auf den geforderten Tageslichtanteil vereinfacht werden.
Modell
Modell

Perspektive
Perspektive

Lageplan
Lageplan

Grundrissebene Haupteingang
Grundrissebene Haupteingang

Längsschnitt
Längsschnitt

Innenperspektive
Innenperspektive