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    Städtebau  
 

Nichtoffener Wettbewerb
"Erweiterungsbauten auf dem Campus Rütli - CR²"

Ergebnis: Anerkennung


Anerkennung:
5.000,- Euro
  mvmarchitekt+starkearchitektur, Köln

Verfasser: Sonja Starke, Michael-Viktor Müller
Mitarbeiter: Axel Heggemann
Landschaftsarchitektur: Club L94 Landschaftsarchitekten, Köln


Beurteilung durch das Preisgericht:

Die Baukörper besetzen präzise die Kanten der Rütlistraße, vernachlässigen jedoch eine städtebauliche Antwort hinsichtlich der Achse Ossastraße.

Hier wird der Anbau an den Bestand zweigeschossig in die Straßenmitte hineingeschoben, korrespondierend mit dem zweigeschossigen, hier gut platzierten Elternzentrum an dieser Straße. Das WAT-Gebäude besetzt programmgemäß den nördlichen Abschluss an der Pflügerstraße, dennoch bestehen hier Zweifel an der städtebaulichen Kraft eines eingeschossigen Hauses zur Formulierung einer "Torsituation" in einem so "kräftigen" hochbaulichen Umfeld.

Die Schulerweiterung lebt von der zentralen Idee des "Verschmelzens" zweier Körper an einer gemeinsamen Brandwand. Dieser interessante Ansatz generiert einen Neubau, der die Dachform des Bestandes weiterführt und eine, die Breite des Altbaurisaliten aufnehmende, brandwandparallele, jedoch mit Fenstern perforierte Scheibe entwickelt.

Das gesamte neue Ensemble wird mit einer einheitlichen Textur einer metallischen Haut bedeckt. Das Problem der Fassade liegt hierbei im Übergang der sechsgeschossigen Scheibe, die schwer über dem großzügigen Eingangsbereich an der Rütlistraße lastet.

Die innere Organisation der Schule berücksichtigt sehr einfühlsam für die „Kleinen“ das jahrgangsübergreifende Lernen in "Häusern", die die Ecke des zweigeschossigen Teils einnehmen und den Kindern ein Gruppengefühl vermitteln. Die Jahrgänge 4-6 sind in der Scheibe und somit bereits auf "höherer Ebene" der Schullaufbahn, mit einer Gruppe pro Einheit angemessen und gut beheimatet.

Aula/ Foyer sind zweigeschossig und gut dimensioniert, der offene Lesehof ist ein sympathisches und atmosphärisch gelungenes Pendant zum Mensahof des Altbaus.

Insgesamt eine sehr einfühlsame und originelle Arbeit, die erfreulicherweise im Kostenrahmen bleibt, deren Defizite allenfalls im städtebaulichen Auftritt liegen.
Modell
Modell

Perspektive Schulerweiterung
Perspektive Schulerweiterung

Lageplan
Lageplan

Grundriss EG Schulerweiterung
Grundriss EG Schulerweiterung

Grundriss EG Elternzentrum
Grundriss EG Elternzentrum

Ansicht Schulerweiterung von Osten
Ansicht Schulerweiterung von Osten

Ansicht Elternzentrum
Ansicht Elternzentrum

Ansicht WAT/ Berufsorientierende Angebote
Ansicht WAT/ Berufsorientierende Angebote